die katrin

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Busfahrt zurück aus Tayrona.

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Im Bus treffe ich Havier. Oder besser, er und seine Hündin Sasha treffen mich. Der Bus füllt sich mit uns Touristen, Sasha kann nicht mehr im Gang herum laufen. Havier nimmt sie, die gut 25kg schwere Golden Retriever-Mischung, auf seinen Schoß. Auf halber Kante nehme ich neben den beiden Platz, auf einem Doppelsitz, der schon im Normalfall nur bedingt Platz für zwei Menschen lässt. Der Bus ist eng, alt und wacklig. Alle Fenster ein wenig geöffnet. Von außen bleibt hier und da der Geruch von verbrennendem Laub hängen. Havier lebt in Bogotá und trainiert dort Hunde dafür, dass sie als Assistenten für Menschen mit verschiedenen Erscheinungen von Behinderung oder anderen neuronalen Krankheiten zur Seite stehen können. Er erzählt mir, dass er selbst Epilepsie hat. Sasha ist immer bei ihm. Sollte Havier einen Anfall haben und niemand ist in der Nähe, macht sich die Hündin auf die Suche nach Menschen, die helfen können. Es ist eine lustige Unterhaltung. Havier kann ein wenig Englisch, es wirkt ein wenig als würde er sich freuen, mal wieder sein Englisch aufzufrischen. Ich versuche mit meinem poquito poquito español mein Spanisch zu üben. Er zeigt mir Bilder von seinem bisherigen Urlaub. Am See. Bei befreundeten Indigenas auf em Land. Zwischendrin Sasha, die mit der Enge und der Hitze nur bedingt klar kommt und sich über unseren beiden Schößen im Kreis dreht und währenddessen die Menschen um uns herum kennenlernt. Havier wird ebenfalls noch eine Woche in Palomino ein paar Freunde besuchen. Ich bin gespannt, ob ich den beiden am Strand begegnen werde.

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