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	<title>Comments on: Die Generation P</title>
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	<description>my photography &#38; other stuff</description>
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		<title>By: Björn Grau</title>
		<link>https://die-katrin.eu/2006/12/11/die-generation-p/#comment-1056</link>
		<dc:creator><![CDATA[Björn Grau]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Dec 2006 14:34:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[zu Herrn Steins Kommentar (= Kommentar 2):&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Albert hat ein &lt;a href=&quot;http://www.die-wohnung.com/blog/albert/?cat=13&quot;&gt;Filmchen &lt;/a&gt;zu Prof. Bergman auf seinem Blog!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>zu Herrn Steins Kommentar (= Kommentar 2):</p>
<p>Der Albert hat ein <a href="http://www.die-wohnung.com/blog/albert/?cat=13">Filmchen </a>zu Prof. Bergman auf seinem Blog!</p>
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		<title>By: miss sophie</title>
		<link>https://die-katrin.eu/2006/12/11/die-generation-p/#comment-1055</link>
		<dc:creator><![CDATA[miss sophie]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Dec 2006 16:31:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&lt;i&gt;Den &quot;Prosumers&quot;-Begriff kenn ich glaube ich nur am Rande im Zusammenhang mit Internet-Wikis und Bloggern. Wir nutzen das Internet als Quelle und tun dafür was rein, das ist die gribe Zusammenfassung vom WIki-Konzept, aber da hieß das anders. Triffts das?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Auch. Im Zusammenhang mit dem direkt ins Netz gestellten Content, für das mensch dann Geld bekommen kann, sobald dieser Content von anderen Nutzern angeschaut wird, gibt es mittlerweile den Begriff der &lt;a href=&quot;http://wirnennenesarbeit.de/index.html?nr=20061206132258&quot;&gt;Generation (C)ash&lt;/a&gt;. (Weitere Links von dort aus.)&lt;br /&gt;Der Prosumer gilt aber (etwas weiter gefasst) für all diejenigen, die als originäre Konsumenten zum &quot;Produzenten&quot; bzw. Händler werden. Händler mit dem, was sie zuvor lediglich konsumiert haben. Ebay ist da das bekannteste Beispiel. &lt;br /&gt;Man könnte auch sagen, jeder der sein Hobby zum Geldverdienen nutzt, fällt hierunter. Schnurzpiepegal, wieviel dabei rumkommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Zusammenhang kann Arbeit dann als etwas beschrieben werden, das der Freizeitgestaltung entspringt und einen größeren zeitlichen Rahmen innnerhalb der Lebensgestaltung einnimmt. In diesem Zusammenhang sehr ich auch das Konzept der Neuen Arbeit. &lt;br /&gt;Es geht hier nicht mehr nur darum, am Ende seiner Schulzeit zu schauen, welche Berufe gibt es und was davon kann ich mir ganz persönlich für meine Zukunft am Besten vorstellen. Es geht mehr darum, welche Interessen, Ansichten und Fähigkeiten sind bisher in meinem Leben innerhalb meiner (bisher so bezeichneten) Freizeit bestimmend und inwiefern kann ich hiermit eine Nische finden, die es mir ermöglicht, auch Miete und Essen davon zu bezahlen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier bin ich dann auch schon beim großen Thema &quot;Geld&quot;. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber verdammt, meine biologische Schutzhülle samt anderer Identität muss Weihnachten feiern gehen. Ohne Patriarchat und total emanzipatorisch :-). Zum Geld also ein andermal. Ich geb´s jetzt erstmal aus. &lt;br /&gt;&quot;ihr wisst ja, wie das ist, es ist:  das geld kommt aus der wand&lt;br /&gt;und ist es schließlich erstmal da, erinnert sich keiner mehr daran,&lt;br /&gt;wie´s dahin kam, was geschah, &lt;br /&gt;nur dass es weg muss, das ist klar.&quot; (m. wiebusch)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Den &#8220;Prosumers&#8221;-Begriff kenn ich glaube ich nur am Rande im Zusammenhang mit Internet-Wikis und Bloggern. Wir nutzen das Internet als Quelle und tun dafür was rein, das ist die gribe Zusammenfassung vom WIki-Konzept, aber da hieß das anders. Triffts das?</i><br />Auch. Im Zusammenhang mit dem direkt ins Netz gestellten Content, für das mensch dann Geld bekommen kann, sobald dieser Content von anderen Nutzern angeschaut wird, gibt es mittlerweile den Begriff der <a href="http://wirnennenesarbeit.de/index.html?nr=20061206132258">Generation (C)ash</a>. (Weitere Links von dort aus.)<br />Der Prosumer gilt aber (etwas weiter gefasst) für all diejenigen, die als originäre Konsumenten zum &#8220;Produzenten&#8221; bzw. Händler werden. Händler mit dem, was sie zuvor lediglich konsumiert haben. Ebay ist da das bekannteste Beispiel. <br />Man könnte auch sagen, jeder der sein Hobby zum Geldverdienen nutzt, fällt hierunter. Schnurzpiepegal, wieviel dabei rumkommt.</p>
<p>In diesem Zusammenhang kann Arbeit dann als etwas beschrieben werden, das der Freizeitgestaltung entspringt und einen größeren zeitlichen Rahmen innnerhalb der Lebensgestaltung einnimmt. In diesem Zusammenhang sehr ich auch das Konzept der Neuen Arbeit. <br />Es geht hier nicht mehr nur darum, am Ende seiner Schulzeit zu schauen, welche Berufe gibt es und was davon kann ich mir ganz persönlich für meine Zukunft am Besten vorstellen. Es geht mehr darum, welche Interessen, Ansichten und Fähigkeiten sind bisher in meinem Leben innerhalb meiner (bisher so bezeichneten) Freizeit bestimmend und inwiefern kann ich hiermit eine Nische finden, die es mir ermöglicht, auch Miete und Essen davon zu bezahlen. </p>
<p>Hier bin ich dann auch schon beim großen Thema &#8220;Geld&#8221;. </p>
<p>Aber verdammt, meine biologische Schutzhülle samt anderer Identität muss Weihnachten feiern gehen. Ohne Patriarchat und total emanzipatorisch :-). Zum Geld also ein andermal. Ich geb´s jetzt erstmal aus. <br />&#8220;ihr wisst ja, wie das ist, es ist:  das geld kommt aus der wand<br />und ist es schließlich erstmal da, erinnert sich keiner mehr daran,<br />wie´s dahin kam, was geschah, <br />nur dass es weg muss, das ist klar.&#8221; (m. wiebusch)</p>
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		<title>By: Herman Stein</title>
		<link>https://die-katrin.eu/2006/12/11/die-generation-p/#comment-1054</link>
		<dc:creator><![CDATA[Herman Stein]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Dec 2006 15:08:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Liebes Fräulein,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;das (^-^*) ist kein Teufelchen, sondern ist ein Gesicht von vorn mit zusammengekniffenen Augen. Geht z.B. auch als (-_-) etwas entmutigter durch. Zählt auch zu den Emoticons wie :-), ist aber japanisch. Das Sternchen ist die in japanischen Zeichnungen verbreitete &#039;Erregungs&#039;-Träne, die gerne an den Schläfen erscheint, wenn man irgendwie echauffiert ist, sich schämt, innerlich errötet oder so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Wirkt der Text so, dass der Eindruck entsteht, hier würde der rücksichtslosen Gewinnmaximierung der rote Teppich ausgerollt?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Nein, überhaupt nicht! Im Gegenteil. Und Ich hoffe, mein Kommentar wirkte nicht so!&lt;br /&gt;Sie kamen zum Schluss Ihres Beitrags eben auf die Frage, inwiefern Selbständigkeit, Mündigkeit denn nun ein ultimatives Konzept sein kann. Björn brachte darauf eine Neukonzeption von Arbeit an, und so kam ich auf das Prinzip der &quot;Neuen Arbeit&quot;, die eben gerade in selbständiger Arbeit besteht, nämlich dem selbständigen Anfertigen von Gebrauchgegenständen (wie Toastern oder Notebooks) mittels moderner Technologien - und einer grundsätzlich überlegten Herangehensweise an das, was wir &quot;Arbeit&quot; nennen: Was will ich tun? Warum tue ich das? Tue ich das für mich? Für andere? Fürs Geld? Was will ich sonst tun? Welche Lebensweise kann ich vor mir und anderen verantworten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hab das dann gleich wieder angewendet auf das, was wir aktuell tun oder getan haben, unser Studium. Ist ja auch Arbeit, die wir vor uns und einer gesellschaftlichen Funktion verantworten sollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich komm leider nicht aus der angewandten Philosophie-Ecke heraus zur Zeit. Also nehmen Sie meinen Kommentar bloß nicht als den mahnenden Zeigefinger, aber auch nicht als Utopie. Von der Ausbeutung der Praktikanten und der Frage nach der (nicht nur ökonomischen) Selbständigkeit war der nächste Schritt also: moment, Du bemerkst, dass da was schief zu laufen droht innerhalb der wirtschaftlichen Konzeption von Arbeit, und Du studierst Wirtschaft? Dann ist das doch genau der richtige Ansatz: Als Wirtschaftswissenschaftlerin verstehst das Thema am besten und kannst mit solchen Überlegungen, wenn Du willst, Einfluss nehmen auf die Entwicklung der Wirtschaftswissenschaften und damit auch auf die wirtschaftliche Denkweise. Du hast die Möglichkeit, solch eine ethisch-philosophische Herangehensweise an Wirtschaft weiterzuentwickeln und zu verbreiten, anderseits besteht aber auch die Gefahr, dass Du von der üblichen wirtschaftswissenschaftlichen Methode mitgerissen wirst und verlernst, darüber hinauszudenken.&lt;br /&gt;Und letzteres meinte ich eben gar nicht persönlich, ich kenn Dich ja nicht, sondern ganz allgemein, daher mein Beispiel aus der Informatik. Wir haben eben alle die Möglichkeit, das zu hinterfragen, was wir tun, um es dann vielleicht besser machen zu können, oder es einfach nur zu tun, weil es getan werden muss. Das ist Arbeit, bzw. die Einstellung dazu, und schwupps sind wir wieder bei Björn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den &quot;Prosumers&quot;-Begriff kenn ich glaube ich nur am Rande im Zusammenhang mit Internet-Wikis und Bloggern. Wir nutzen das Internet als Quelle und tun dafür was rein, das ist die gribe Zusammenfassung vom WIki-Konzept, aber da hieß das anders. Triffts das?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebes Fräulein,</p>
<p>das (^-^*) ist kein Teufelchen, sondern ist ein Gesicht von vorn mit zusammengekniffenen Augen. Geht z.B. auch als (-_-) etwas entmutigter durch. Zählt auch zu den Emoticons wie :-), ist aber japanisch. Das Sternchen ist die in japanischen Zeichnungen verbreitete &#8216;Erregungs&#8217;-Träne, die gerne an den Schläfen erscheint, wenn man irgendwie echauffiert ist, sich schämt, innerlich errötet oder so.</p>
<p><i>Wirkt der Text so, dass der Eindruck entsteht, hier würde der rücksichtslosen Gewinnmaximierung der rote Teppich ausgerollt?</i><br />Nein, überhaupt nicht! Im Gegenteil. Und Ich hoffe, mein Kommentar wirkte nicht so!<br />Sie kamen zum Schluss Ihres Beitrags eben auf die Frage, inwiefern Selbständigkeit, Mündigkeit denn nun ein ultimatives Konzept sein kann. Björn brachte darauf eine Neukonzeption von Arbeit an, und so kam ich auf das Prinzip der &#8220;Neuen Arbeit&#8221;, die eben gerade in selbständiger Arbeit besteht, nämlich dem selbständigen Anfertigen von Gebrauchgegenständen (wie Toastern oder Notebooks) mittels moderner Technologien &#8211; und einer grundsätzlich überlegten Herangehensweise an das, was wir &#8220;Arbeit&#8221; nennen: Was will ich tun? Warum tue ich das? Tue ich das für mich? Für andere? Fürs Geld? Was will ich sonst tun? Welche Lebensweise kann ich vor mir und anderen verantworten?</p>
<p>Ich hab das dann gleich wieder angewendet auf das, was wir aktuell tun oder getan haben, unser Studium. Ist ja auch Arbeit, die wir vor uns und einer gesellschaftlichen Funktion verantworten sollten.</p>
<p>Ich komm leider nicht aus der angewandten Philosophie-Ecke heraus zur Zeit. Also nehmen Sie meinen Kommentar bloß nicht als den mahnenden Zeigefinger, aber auch nicht als Utopie. Von der Ausbeutung der Praktikanten und der Frage nach der (nicht nur ökonomischen) Selbständigkeit war der nächste Schritt also: moment, Du bemerkst, dass da was schief zu laufen droht innerhalb der wirtschaftlichen Konzeption von Arbeit, und Du studierst Wirtschaft? Dann ist das doch genau der richtige Ansatz: Als Wirtschaftswissenschaftlerin verstehst das Thema am besten und kannst mit solchen Überlegungen, wenn Du willst, Einfluss nehmen auf die Entwicklung der Wirtschaftswissenschaften und damit auch auf die wirtschaftliche Denkweise. Du hast die Möglichkeit, solch eine ethisch-philosophische Herangehensweise an Wirtschaft weiterzuentwickeln und zu verbreiten, anderseits besteht aber auch die Gefahr, dass Du von der üblichen wirtschaftswissenschaftlichen Methode mitgerissen wirst und verlernst, darüber hinauszudenken.<br />Und letzteres meinte ich eben gar nicht persönlich, ich kenn Dich ja nicht, sondern ganz allgemein, daher mein Beispiel aus der Informatik. Wir haben eben alle die Möglichkeit, das zu hinterfragen, was wir tun, um es dann vielleicht besser machen zu können, oder es einfach nur zu tun, weil es getan werden muss. Das ist Arbeit, bzw. die Einstellung dazu, und schwupps sind wir wieder bei Björn.</p>
<p>Den &#8220;Prosumers&#8221;-Begriff kenn ich glaube ich nur am Rande im Zusammenhang mit Internet-Wikis und Bloggern. Wir nutzen das Internet als Quelle und tun dafür was rein, das ist die gribe Zusammenfassung vom WIki-Konzept, aber da hieß das anders. Triffts das?</p>
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		<title>By: miss sophie</title>
		<link>https://die-katrin.eu/2006/12/11/die-generation-p/#comment-1053</link>
		<dc:creator><![CDATA[miss sophie]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Dec 2006 14:04:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Lieber Herr Stein, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ist das etwa ein Teufelchen da am Anfang in den Klammern? (Muss ich jetzt mal so nachfragen, kenn ich nämlich noch gar nich.) Aber Sie dürfen weitermachen mit Ihrem Sympathieaufbau, ich hab BWL abgewählt. Dummerweise/ Interessanterweise/ werweißweise hab ich die wirtschaftsgeschichtlichen Informationen zwar auch in der BWL mitbekommen (is ja nun auch nicht so, dass Taylor dort in den Himmel gelobt oder unkritisch dargestellt würde), aber in erster Linie aus der Soziologie. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber mal eine ganz andere Frage: Wirkt der Text so, dass der Eindruck entsteht, hier würde der rücksichtslosen Gewinnmaximierung der rote Teppich ausgerollt? Hab ich nicht über den Tellerrand geschaut, nur weil keine Utopien zur Sprache kamen? (Das ist vermutlich ein Ihnen sehr dringliches Anliegen, doch bekomme ich den Weg von meinem Text zu Ihrem Aufruf nicht zusammen ;-) )&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielen Dank für den Hinweis auf die Neue Arbeit. Diese Realisierung ist ja ganz eng verzahnt mit dem Konzept des Prosumers (producer-consumer). &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;soviel für jetzt.&lt;br /&gt;es grüßt miss sophie]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Stein, </p>
<p>ist das etwa ein Teufelchen da am Anfang in den Klammern? (Muss ich jetzt mal so nachfragen, kenn ich nämlich noch gar nich.) Aber Sie dürfen weitermachen mit Ihrem Sympathieaufbau, ich hab BWL abgewählt. Dummerweise/ Interessanterweise/ werweißweise hab ich die wirtschaftsgeschichtlichen Informationen zwar auch in der BWL mitbekommen (is ja nun auch nicht so, dass Taylor dort in den Himmel gelobt oder unkritisch dargestellt würde), aber in erster Linie aus der Soziologie. </p>
<p>Aber mal eine ganz andere Frage: Wirkt der Text so, dass der Eindruck entsteht, hier würde der rücksichtslosen Gewinnmaximierung der rote Teppich ausgerollt? Hab ich nicht über den Tellerrand geschaut, nur weil keine Utopien zur Sprache kamen? (Das ist vermutlich ein Ihnen sehr dringliches Anliegen, doch bekomme ich den Weg von meinem Text zu Ihrem Aufruf nicht zusammen ;-) )</p>
<p>Vielen Dank für den Hinweis auf die Neue Arbeit. Diese Realisierung ist ja ganz eng verzahnt mit dem Konzept des Prosumers (producer-consumer). </p>
<p>soviel für jetzt.<br />es grüßt miss sophie</p>
]]></content:encoded>
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		<title>By: Herman Stein</title>
		<link>https://die-katrin.eu/2006/12/11/die-generation-p/#comment-1049</link>
		<dc:creator><![CDATA[Herman Stein]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Dec 2006 00:14:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sie studieren Wirtschaft? Schade, ich begann gerade, Sie zu mögen. (^-^*)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Neudefinition von Arbeit, daran knabbere ich hin und wieder, seit ich - ich geb&#039;s zu - &lt;i&gt;The next Generation&lt;/i&gt; gesehen hab. Auch wenn das aufgesetzte Zusammenleben dort heute nicht mehr die Anziehungskraft auf mich besitzt, fand ich das Modell Arbeit ohne Geld immer besonders interessant.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor zwei Jahren bin ich mal im Internet auf eine echte Alternative gestoßen. (Echt, weil sie in Ansätzen schon funktioniert und auch längerfriftig denkbar ist.) Das Prinzip nennt sich &lt;a href=&quot;http://www.newwork-newculture.net/neuearbeit.html&quot;&gt;Neue Arbeit&lt;/a&gt;, ausgedacht und umgesetzt hat sich das der Philosoph und Anthropologe Frithjof Bergmann (hier in einem &lt;a href=&quot;http://www.oekonux.de/liste/archive/msg08754.html&quot;&gt;ZEIT-Interview&lt;/a&gt;), der seine Idee u. a. schon mit General Motors umzusetzen versucht hat. &lt;b&gt;High-Tech-Eigenproduktion&lt;/b&gt; ist das Stichwort und eine enorme &lt;b&gt;Arbeitszeitreduzierung&lt;/b&gt;.&lt;br /&gt;Hab mich aber schon lange nicht mehr mit beschäftigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus der Informatik war mit das wichtigste, das ich mitgenommen habe, dass wir, die wir ein wirtschaftlich, kulturell, sozial, ökonomisch, technologisch prägendes Fach studieren, am meisten Einfluß drauf haben - aber leider meistens auch ohne Eigenreflexion einfach an dem Weitermachen, was andere angefangen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So hast Du als BWLerIn eine Verantwortung nicht nur Deinem Fach gegenüber, sondern auch an allen Auswirkungen, die Deine Arbeit dort mit sich bringt. BWL denkt - genau wie die Informatik - in bestimmten, sich zunächst selbst fördernden Strukturen, und man muß sich immer wieder neu überlegen, inwiefern man da mit gutem Gewissen weitermachen kann, wo man dran arbeitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beispiel: Informatik wird in erster Linie für Ballistikberechnungen eingesetzt, also im Militär. Wenn ich an einer Soft-/Hardware arbeite, die Gehirnströme misst und diese in Computerbefehle umwandelt, muß ich mir überlegen, wofür das wahrscheinlich eingesetzt werden wird. Ich kann da wirklich was dran ändern: Ich kann, da ich mich in den Grundlagen besser auskenne als ein Außenstehender, dabei helfen, mögliche Auswirkungen auf die verschiedensten Lebensbereiche schon im Voraus möglichst genau abzuschätzen, ich kann drüber informieren, und ich kann nicht zuletzt auch noch aussteigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Wollte nicht belehren, &#039;tschuldigung, ist nur ein für mich selbst sehr wichtiger Punkt. Auch wenn ich z. Z. nur noch am Rande mit Informatik zu tun hab. Die Literaturwissenschaft scheint sich die Selbstreflexionfrage ja schon von Natur aus öfter stellen zu müssen.)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sie studieren Wirtschaft? Schade, ich begann gerade, Sie zu mögen. (^-^*)</p>
<p>Die Neudefinition von Arbeit, daran knabbere ich hin und wieder, seit ich &#8211; ich geb&#8217;s zu &#8211; <i>The next Generation</i> gesehen hab. Auch wenn das aufgesetzte Zusammenleben dort heute nicht mehr die Anziehungskraft auf mich besitzt, fand ich das Modell Arbeit ohne Geld immer besonders interessant.</p>
<p>Vor zwei Jahren bin ich mal im Internet auf eine echte Alternative gestoßen. (Echt, weil sie in Ansätzen schon funktioniert und auch längerfriftig denkbar ist.) Das Prinzip nennt sich <a href="http://www.newwork-newculture.net/neuearbeit.html">Neue Arbeit</a>, ausgedacht und umgesetzt hat sich das der Philosoph und Anthropologe Frithjof Bergmann (hier in einem <a href="http://www.oekonux.de/liste/archive/msg08754.html">ZEIT-Interview</a>), der seine Idee u. a. schon mit General Motors umzusetzen versucht hat. <b>High-Tech-Eigenproduktion</b> ist das Stichwort und eine enorme <b>Arbeitszeitreduzierung</b>.<br />Hab mich aber schon lange nicht mehr mit beschäftigt.</p>
<p>Aus der Informatik war mit das wichtigste, das ich mitgenommen habe, dass wir, die wir ein wirtschaftlich, kulturell, sozial, ökonomisch, technologisch prägendes Fach studieren, am meisten Einfluß drauf haben &#8211; aber leider meistens auch ohne Eigenreflexion einfach an dem Weitermachen, was andere angefangen haben.</p>
<p>So hast Du als BWLerIn eine Verantwortung nicht nur Deinem Fach gegenüber, sondern auch an allen Auswirkungen, die Deine Arbeit dort mit sich bringt. BWL denkt &#8211; genau wie die Informatik &#8211; in bestimmten, sich zunächst selbst fördernden Strukturen, und man muß sich immer wieder neu überlegen, inwiefern man da mit gutem Gewissen weitermachen kann, wo man dran arbeitet.</p>
<p>Beispiel: Informatik wird in erster Linie für Ballistikberechnungen eingesetzt, also im Militär. Wenn ich an einer Soft-/Hardware arbeite, die Gehirnströme misst und diese in Computerbefehle umwandelt, muß ich mir überlegen, wofür das wahrscheinlich eingesetzt werden wird. Ich kann da wirklich was dran ändern: Ich kann, da ich mich in den Grundlagen besser auskenne als ein Außenstehender, dabei helfen, mögliche Auswirkungen auf die verschiedensten Lebensbereiche schon im Voraus möglichst genau abzuschätzen, ich kann drüber informieren, und ich kann nicht zuletzt auch noch aussteigen.</p>
<p>(Wollte nicht belehren, &#8216;tschuldigung, ist nur ein für mich selbst sehr wichtiger Punkt. Auch wenn ich z. Z. nur noch am Rande mit Informatik zu tun hab. Die Literaturwissenschaft scheint sich die Selbstreflexionfrage ja schon von Natur aus öfter stellen zu müssen.)</p>
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		<title>By: Björn Grau</title>
		<link>https://die-katrin.eu/2006/12/11/die-generation-p/#comment-1048</link>
		<dc:creator><![CDATA[Björn Grau]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Dec 2006 22:12:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ich weiß es doch auch nicht, aber wie wärs mit Neudefinition von Arbeit (vgl. bedingungsloses Grundeinkommen) oder doch Vergesellschaftung der großen Konzerne?&lt;br /&gt;Keine Antworten nur Denkansätze von einem der jetzt REAL ins Bett geht.&lt;br /&gt;Wir arbeiten weiter dran an der Verbesserung der Welt!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich weiß es doch auch nicht, aber wie wärs mit Neudefinition von Arbeit (vgl. bedingungsloses Grundeinkommen) oder doch Vergesellschaftung der großen Konzerne?<br />Keine Antworten nur Denkansätze von einem der jetzt REAL ins Bett geht.<br />Wir arbeiten weiter dran an der Verbesserung der Welt!</p>
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