die katrin

my photography & other stuff

3. March 2008
by miss sophie
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The Postal Service

Alle paar Jahre mal zieht es mich in die Elektro-Ecke. Ich folge dann dem großen Strom des Indie, werde an das Gefiepse durch sanfte Berieselung im Radio gewöhnt und kann mich auch weiterhin der Anziehungskraft guter Melodien und sexy Stimmen aber mal so gar nicht entziehen.

Diesmal führt mein Weg in den Elektropop über diese New-Wave-Geschichten und das Manchester-Rave-Revival. Mein erster, ganz persönlicher Hype gilt Hot Chip. Insbesondere The Warning ist ja wohl Sex pur.

Und wer sich jetzt im Stillen denkt, da sei ich aber spät dran, dem antworte ich mit The Postal Service. Die haben seit gut zwei Jahren überhaupt nix neues mehr auf den Markt geschmissen. Und sind meine große Entdeckung des vergangenen Wochenendes. Ben Gibbard, im ersten Leben Sänger bei Death Cab For Cutie, hat mich schon des öfteren verzaubert. Er ist es denn auch, der die Melodien in Jimmy Tamborello’s Elektroklänge eingewoben hat.

Hörbeispiel gefällig? The Postal Service – Such Great Heights.


(DirektHöhen)

The Postal Service zu Hause, bei ihrem Label Subpop und bei MySpace.

1. March 2008
by miss sophie
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Liebe Feed-Empfänger!

ich bin seit neuestem auch bei ipernity und werde heute alle Verlinkungen umstellen. Ich bin mir nicht sicher, wie blogger.com arbeitet. Sprich, ob bereits veröffentlichte Beiträge durch die erneute Veröffentlichung auch erneut durch den Feed gejagt werden.

Falls ihr eine ganze Reihe neue Posts bekommt, die eigentlich alt sind, sage ich: Sorry!

Es grüßt
miss sophie

[update] fertisch.

28. February 2008
by miss sophie
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clothes and attitude.

In den vergangenen Monaten bin ich häufiger über Beobachtungen anderer gestolpert, im Kreise der heutigen Jugend gebe es so viele Emos. Anfangs stand ich diesen Beobachtungen wie ein Informationsschwamm gegenüber. Ich sog sie in mir auf, ohne eine rechte eigene Meinung zu haben. Mir war da nix übermäßiges aufgefallen. Mit der Zeit wunderte ich mich. Wo sind sie denn alle, diese Emo-Kids? Flüchten sie vor meinem verifizierenden Auge? Wollen sie unerkannt ihrer Trauer nachgehen, während sie ihr Haar in tiefes Schwarz kleiden? Müssen sie erst noch eine neue Che-Mütze kaufen gehen? Oder ein paar neue Sternchen für ihre Jacken ausschneiden?

Und dann dämmerte es mir. Die Beobachtungen anderer waren eine Übergeneralisierung. Wohl verschuldet durch die Produktpaletten großer Textilverkaufsstellen. Es gibt gar nicht so viel mehr Emo-Kids auf unseren Straßen. Viele andere sehen nur einfach auch danach aus, weil es in den Textilverkaufsstellen nunmal die Dinge gibt, die es gibt. Und weil Jugendkultur immer auch heißt, vom Businesskostüm-Look abzuweichen. Oder würde ein Emo-Kid ernsthaft zu Bloc Party oder den Fratellis abgehen?

28. February 2008
by miss sophie
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Wer hat gleich nochmal in die Welt gesetzt, Blogger seien vorzugsweise adipös? Und wie sieht das eigentlich mit dem Rest der internetweb2.0nutzenden Runde aus?

26. February 2008
by miss sophie
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Wie masturbiert eigentlich ein König?

Das Leben von Henry, dem Achten und den Seinigen bietet ja so einiges an Material für die Film- und Fernsehindustrie der heutigen Zeit. Sechs Ehefrauen. Da wird dann einfach so oft geheiratet, bis da mal ein Junge bei raus kommt. Zig Mätressen und uneheliche Kinder. Herrschsucht. Jähzorn. Wer nicht in den Kram passt, wird erhängt, verbrannt, in heißes Wasser gekippt oder geköpft. Um die Annullierung der ersten Ehe durchzukriegen, wird sich fröhlich von der Römischen Kirche getrennt und die Anglikanische gegründet. Der klerikale Lordkanzler führt die eigentlichen politischen Geschäfte des Landes und unterschlägt bei dieser Gelegenheit Unmengen an Geld. Sein bester Freund ist ein Gelehrter mit humanistischen Überzeugungen, der als Lordkanzler dennoch alle lutheranischen Anhänger tötet. Der umstehende Adel intrigiert in bester Weise, um den eigenen Arsch auf möglichst warmes Fell zu betten.

Showtime hat sich des Lebens von Henry, dem Achten angenommen und in The Tudors gepackt. Die Serie besteht ziemlich genau aus Sex, Intrigen, Macht und ein paar Ritterspielchen. Beste Unterhaltung ist garantiert. Viel mehr muss ich da gar nicht sagen. Lediglich die Mode, die ist in der Tat fürchterlich.

Nebenbei ist The Tudors ein schönes Beispiel für das Zusammenspiel aus Internet und TV. Bevor die erste Folge bei Showtime lief, wurde sie auf diversen Kabelsendern und im Netz gezeigt. Das bescherte Showtime eine der höchsten Einschaltquoten bei einem Serienstart. Die zweite Staffel startet am 30. März diesen Jahres. Bereits jetzt kursieren die ersten beiden Folgen in p2p-Netzwerken. Der Gedanke liegt nah, dass das beabsichtigt war.