die katrin

my photography & other stuff

29. April 2009
by miss sophie
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Sonne, Strand und Meer.

ruegen

Heute noch schnell Post bekommen. Früher als erwartet und doch genau rechtzeitig, um mir ein Gutteil Hirnfreiheit in den nächsten Tagen zu bescheren.

Was ich am liebsten mag, wenn ich ans Wasser fahre. Ankommen, Sachen abstellen, raus und auf die Dünen zugehen. Das Rauschen fängt hörbar tatsache immer erst kurz vor den Dünen an. In meiner Vorstellung, besser bekannt als: in meiner Zeit hier in Berlin, ist das Meeresrauschen immer schon in Stralsund am Bahnhof zu hören. Aber das ist quatsch. Und das ist auch gut so. Das steigert nämlich die Vorfreude ins Ungemeine, weil da immer noch dieser kurze Moment der Enttäuschung da ist. Hmmm, wieso jetzt noch nicht? Aber dann. Die wenigen Zentimeter Dünenhügelchen hinauf, bis dem Rauschen der Wellen ihr Anblick folgt.

29. April 2009
by miss sophie
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gits24 – Ghost in the Shell – die Serie in 24 Stunden

In trauter girl-geek-din…, äh, -filmabendrunde schauten wir neulich den “Ghost in the Shell”-Film. Und aus lauter Begeisterung, und weil Serien gucken so toll ist, und weil Serien am Stück gucken noch viel tollerer ist, und weil public viewing der neueste heiße Scheiß ist, und … weil es geht, haben wir das #gits24 ins Leben gerufen. Am Wochenende, den 30./31.5. werden wir 24 Stunden am Stück die Serie zu Ghost in the Shell gucken. Wir haben mal grob überschlagen und die 2 Staffeln dürften zeitlich da rein passen. Los geht’s am Sonnabend 16 Uhr.

Folgendes ist der Plan. Regine und ich werden auf jeden Fall da sein und Ghost in the Shell schauen, bis die Schwarte kracht, alle eingeschlafen sind, die Augen viereckig sind, das Sitzfleisch selbst im Liegen nicht mehr mitmacht, der Gang auf den Balkon auch nichts mehr hilft und die letzte Mate leergetrunken ist. So oder so ähnlich jedenfalls. Mitmachen kann jeder (Geeks, Girl Geeks, Queer Geeks, Non Geeks etc.), der möchte und das gerne nur für ein paar Stunden, aber genauso gerne auch die gesamte Zeit über. Interessensbekundungen, Adressausgabe und was sonst noch anfällt, läuft in den Kommentaren bzw. an dem Wochenende dann vorzugsweise über twitter: @ms_sophie und @BitBoutique.

Wir werden auch noch zusehen, dass wir einen Episodenguide zusammengestellt bekommen. Damit kann jeder nachlesen, was passiert ist, wenn er/sie/3.geschlecht sich später hinzugesellt oder zwischen drin mal einschläft. Über Versorgung haben wir auch schon nachgedacht, und ohne bislang zu einem Ergebnis gekommen zu sein, wird es wohl so aussehen, dass wir ein bisschen Getränke- und Knabbervorrat anhäufen, aber parallel gilt: bring your own whatever.

PS: Wer sich hier dezent an nom24 erinnert fühlt: ja, so ähnlich :). Nur ohne livebloggen. Das machen wir vermutlich auf twitter.

27. April 2009
by miss sophie
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Pro watauchimmer

Mit einem erleichterten Schmunzeln habe ich gestern abend das Wahlergebnis des Pro Reli Volksentscheides gelesen. Das Scheitern hatte sich im Laufe des Tages ja bereits ob der geringen Wahlbeteiligung angedeutet. Da kann man zwar immer noch so viel drauf geben, aber andererseits kann ich mich an keine Wahl erinnnern, bei der die Menschen nach einem ruhigen Vormittag dann zu späterer Stunde auf einmal in Massen in die Wahllokale stürmen. Wieauchimmer. Pro Reli ist in beiden Bedingungen gescheitert. Sie hatten keine einfache Mehrheit (51,3% gegen den Entwurf) und das Quorum von 25% Ja-Stimmen aller Wahlberchtigten wurde nicht mal ansatzweise erreicht (14,2% waren’s). (vorläufige Ergebnisse)

Wie schon bei Tempelhof lässt sich auch jetzt wieder eine nette Linie zwischen Ost und West ziehen. Die Westbezirke sind mehrheitlich für den Entwurf gewesen. Die Ostbezirke mehrheitlich dagegen. Einzig Mitte als Mischbezirk liegt auch beim Ergebnis in der Mitte. Was mich so zum Schmunzeln brachte? Diese Ost-West-Trennung können die Pro Reli Leute nicht als Argument bringen. Denn selbst in den Westbezirken, die mehrheitlich mit Ja stimmten, wurde das Quorum nicht erreicht (einzige Ausnahme ist Steglitz-Zehlendorf). hihi.

27. April 2009
by miss sophie
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Erfahrungen, die zu Erkenntnissen führen, die mich ratlos dastehen lassen.

Hausarbeiten. Die universitären Vielschreiber unter uns kennen das und können das Seufzen, das diesem Wort unterlegt ist, geradezu an sich vorbeischweben sehen. Ich saß gerade wieder an so einem Teil. Das Thema war gut gewählt. Ich kenne es und die ersten zwei Drittel waren darstellenderweise schnell geschrieben. Dann kam der Kritikteil. Die Literatur hielt nicht das, was sie in ihren Aufsatztiteln und Abstracts versprochen hat. Sie alle schrieben am eigentlichen Kern vorbei. Oder ich hab’s nicht gerafft. Keine Ahnung. In jedem Fall schwierig. Die Kritiker, wie ich sie verstanden habe, setzten immer zwei Meter neben dem Thema an. Ich hatte aber so eine Ahnung. Also blieb nur die eigene Analyse. Supi, dachte ich mir. Semiotik. Das kennste. Das lässte jetzt mal auf die intentionale Semantik los und da kann am Ende nur ein Scheiterhaufen übrig bleiben. Soviel zur Ahnung.

In der Realität sah das dann so aus, dass ich einen Monat später, bis kurz vor Schluss und nach bereits verschobener Deadline immer noch nicht konkret fassen konnte, was denn nun eigentlich das Problem an dieser scheiß intentionalen Semantik ist. Und fassen können heißt hier: Die Theorie hernehmen, direkt an ihr (und nicht wie alle anderen zwei Meter weiter) die Widersprüche aufzeigen und das dann auch noch in Sätze und Absätze gießen. Die Sache mit dem Perfektionismus konnte ich bislang nicht abschalten. Zu ärgerlich sind die Theorien und dann handelt es sich hier auch noch um eine Zwischenprüfungsarbeit und nicht nur irgendeine popelige Scheinarbeit. Nun saß ich also die vergangenen Tage daheim. Pro Stunde kamen gefühlt drei Worte hinzu. Der sprichwörtliche Krampf wurde zu einem wörtlichen. Samt und sonders nur Unwohlsein. Gestern wurde es spät. Sehr spät. Heute morgen früh raus. Der Montag hielt, was er sonst immer verspricht. Die Todoliste blähte sich auf wie mein Magen, wenn unser Italiener in der WG seine Pizzen buk. Und zack. Der Knoten platzt. Die Arbeit schreibt sich fast von allein zu Ende. Ich bin fast ein bisschen stolz. Ok, noch hat das der Prüfer nicht gelesen. Und meine Beispielschwäche wird wohl auf ewig meine Beispielschwäche bleiben. Aber egal, die Arbeit steht.

Was bleibt ist die Erfahrung, dass zwei Deadlines verstreichen, mein Gemüt zertrampelt am Boden liegt und eine extrem unerholsame Nacht dem Platzen des Knoten vorausgeht. Und da frag mich doch: Wie soll das je besser werden – mit diesem Erfahrungswissen in meinem Gehirn? Genau. Seufz.

Ach ja, das mit dem Scheiterhaufen hat soweit geklappt. Ich hab aber mit der Asche trotzdem noch was neues gebaut. Ich hab da so’n faible für recycled furniture Theoriebausteine.

11. April 2009
by miss sophie
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Pro Reli Volksentscheid – Die Wahl als Gegner durch Nichtwählengehen beeinflussen? Bullshit!

Will eine Initiative mit ihrem Volksentscheid erfolgreich sein, müssen beim Wahlergebnis zwei Bedingungen erfüllt sein:

1. Die Mehrheit der teilnehmenden Wähler muss für den Entwurf stimmen
und zugleich
2. muss mindestens ein Viertel der Stimmberechtigten zustimmen.

(§ 36 (1) “Ergebnis des Volksentscheids” im Gesetz über Volksinitiative, Volksbegehren und Volksentscheid (Abstimmungsgesetz – AbstG), auf wahlen-berlin.de in den Rechtsgrundlagen)

Beim Volksentscheid zu Tempelhof hörte ich von einigen Menschen, dass sie als Ablehner des damaligen Entwurfs bewusst nicht zur Wahl gingn, weil dies unter bestimmten Umständen den Befürwortern zu Gute gekommen wäre. Knackpunkt seien die 25% Stimmberechtigten, sagten diese Menschen damals. Ich rätselte und rechnete und rätselte, aber mir wollte der Sinn dieser Argumentation nicht klar werden.
Zum Pro Reli Entscheid nun offenbarte sich mir endlich das Missverständnis: Die Nichtwählengeher dachten, dass es nötig wäre, dass 25% der Wahlberechtigten überhaupt nur an der Wahl teilnehmen müssten, um dann bei einfacher Mehrheit den Volksentscheid zu einem Erfolg zu bringen.
Das ist falsch. Es müssen (zusätzlich zur Mehrheit der Wähler) 25% der Stimmberechtigten mit Ja stimmen.

Also: Jeder, der den Entwurf ablehnt und dazu beitragen will, dass die Ablehnung auch in der Wahl wirksam wird, muss wählen gehen.

Befürworter dürfen natürlich gerne zu Hause bleiben. Oder in den Garten fahren. Oder baden gehen.

5. April 2009
by miss sophie
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Lesehinweis zu OpenAccess

In der taz erschien diese Woche ein sachlicher Artikel zur Open Access Initiative. Roland Bertelmann beschreibt in ruhigen Worten, wie Open Access im wissenschaftlichen Umfeld geboren wurde und welche Vorteile sich für die Urheber von Artikeln und Büchern ergeben. Und zeigt dabei, dass nicht google books das Problem ist, sondern die Verlage, die den Wissenschaftlern sämtliche Nutzungsrechte abknöpfen.

In Bezug auf ein neues Urheberrecht muss der Blick der Wissenschaftler und Autoren sich zuerst auf die Verwertungsrechte richten. Was nützt dem Einzelnen der Status des Urhebers, wenn er, wie momentan in der Wissenschaft noch Standard, sämtliche Nutzungsrechte an den Verlag abgegeben hat? Die Frage für die Zukunft stellt sich eher so: welche Möglichkeiten hat der Urheber sich zumindest einfache Nutzungsrechte zu sichern? Ein wissenschaftsfreundlich überarbeitetes Urheberrecht muss an dieser Stelle zukünftig Antworten geben.

25. March 2009
by miss sophie
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Der Heidelberger Appell – Irrsinn pur

Es ist unfassbar. Da schließen sich gestandene Wissenschaftler einem Appell an, der vor Polemik, nichtexistenter Sachlichkeit und irreführenden Tatsachenbehauptungen nur so strotzt. Sie schließen sich einem Appell an, der in bundesrepublikanischer Gemütlichkeit nach dem Staat schreit, ohne auch nur ansatzweise einen konstruktiven Vorschlag einzubringen. Wissenschaftler, die in ihrer Forschung und ihrer Lehre das Prinzip differenzierter Analyse und eingehender Recherche vermitteln sollen, setzen ihre Unterschrift unter einen Appell, der diese Grundprinzipien wissenschaftlicher Ethik mit Füßen tritt. Das Unfassbare ist nicht der Appell selbst. So etwas musste früher oder später kommen. Musik- und Filmindustrie haben die Angst und Hilflosigkeit vor den neuen Technologien gezeigt und es war nur eine Frage der Zeit, bis diese Angst und Hilflosigkeit auch bei den Akademikern zum Ausbruch kommt. Das Unfassbare ist, dass er von so vielen Leuten in dieser Form unterstützt wird.

Worum geht es? Roland Reuß und die Verleger Manfred Meiner, Vittorio Klostermann und KD Wolff haben auf der Reuß’schen textkritik-Seite einen Appell gestartet, in dem der stärkere Schutz des Urheberrechts, Maßnahmen zur Wahrung der Freiheit von Forschung und Lehre sowie der Presse- und Publikationsfreiheit gefordert werden. Stein des Anstoßes sind die neuen Technologien und damit einhergehende neue Wege der Distribution. Für die Herren macht es dabei keinen Unterschied, ob der Distributionsweg nun google books oder OpenAccess heißt. Alle gleich böse. Zuständig für die Umsetzung der Forderungen ist die Politik. Klar, wer sonst. Eigene, konstruktive Vorschläge, wie mit den neuen Distributionswegen sinnvolle Verbesserungen für Autoren und Nutzer gleichermaßen geschaffen werden können, wären ja vielleicht angreifbar und würden nur zu einer sachlichen Debatte führen. Dem voraus gingen zwei Artikel von Roland Reuß, die von der FAZ und der Frankfurter Rundschau veröffentlicht wurden. Den konkreten Verlauf der Debatte sowie wichtige Gegenargumente hat Matthias Spielkamp (iRights.info) im Perlentaucher zusammengefasst. Eine fortlaufend aktualisierte Berichterstattung aus den Blogs und Zeitungen gibt es bei Archivalia.

Aber kommen wir zurück zu den Akademikern. Ich will hier gar nicht in die Bresche “Ewiggestrige”, “Technologie kann sich nicht aufhalten lassen” usw. schlaagen. Wir webaffinen Menschen kennen die Argumente zur Genüge. Aber man darf dabei nie vergessen, dass die neue Technologien mit den entsprechenden Möglichkeiten, diese für sich selbst positiv zu nutzen, noch lange kein Allgemeinwissen ist. Bei vielen Unterzeichnern dürften wirklich Ressentiments gegen Google eine entscheidende Rolle spielen. Oder vielleicht auch nur das Stichwort “Urheberrechtsschutz”, bei dem alle erstmal “Hier! Ich!” schreien. Was mich erschüttert – und zwar in erster Linie bei den Unterzeichnern -, ist die ganz offenbar fehlende Reflexion der momentanen Situation. Der Appell fordert u.a. Publikationsfreiheit. Jeder, der akademischen Unterzeichner hatte in seinem Leben mindestens einen Verlagsvertrag in der Hand und hat mit dessen Unterzeichnung sämtliche Rechte an seinem Text an den Verlag abgetreten. Total-Buy-Out-Vertrag nennt sich so etwas. Um den eigenen Aufsatz erneut an anderer Stelle zu publizieren, ist dann die Erlaubnis der Verlags notwendig. Publikationsfreiheit sieht wahrlich anders aus. Und das ist auch genau der Grund, weshalb im Rahmen des Open Access Projektes eine Auseinandersetzung um Open-Content-Lizenzen stattfindet.

Nun macht es natürlich wenig Sinn, diese Aktion einfach nur zu verteufeln. Die pure Anzahl der im akademischen, literarischen und publizistischen Betrieb Tätigen, die diesen Appell unterzeichnet haben, ist ein Hinweis darauf, dass neue Konzepte auch in der Verlagswelt noch Überzeugungsarbeit leisten müssen. Aber wie schon bei Musik und Film wird auch bei Büchern das reine Verklagen und Verbieten zu genau einem führen – nichts.

Zum Weiterlesen bitte hier entlang:
textkritik – Appell und alle Beiträge pro-Appell
Archivalia – fortlaufende Berichterstattung
Matthias Spielkamp beim Perlentaucher
Robert Gehring (ebenfalls Autor bei iRights) auf golem.de – erhellende Rahmen- und Hintergrundinfos
bibliothekarisch – Linkliste mit weiteren Artikeln

8. March 2009
by miss sophie
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Wenn die Welt mal wieder allzu zynisch wird.

Sonntag. Mitten im Schreiben der Zwischenprüfungsarbeit. Pause. Nebenan spielt die Mitbewohnerin auf ihrem Akkordeon. In Ruhe bei den Lieblingsblogs vorbeischauen. Die Artikel lesen, die in den vergangenen Tagen untergegangen sind. Beim Philipp das Bloghouse entdecken. Und wieder ins Bewusstsein zurückrufen, weshalb wieso warum dieses ganze Rumgeblogge und was daran so wunderwunderschön sein kann.

Die Klasse 10k des Hermann-Billung-Gymnasiums in Celle bloggt im Rahmen ihres Deutschunterrichts. Die Reaktionen der Schüler in den Kommentaren bei Philipp haben mich umgehauen. Ich erinnere mich daran zurück, wie ich das erste Mal Öffentlichkeit erlebt habe. Diese Mischung aus “hui” und “OMFG”, Aufgeregtsein, Freude und Furcht zugleich, wenn jemand Unbekanntes in den Kommentaren seine oder ihre Gedanken hinterließ. Noch heute spannen sich meine Muskeln, wenn ich einen neuen Namen entdecke. “War das jetzt totaler Bullshit, den ich da geschrieben habe? Kommt jetzt wer daher und zerreißt das in der Luft? Oder hat der Mensch vielleicht – ich wage es gar nicht zu hoffen – für einen kurzen Moment einen Ausdruck seiner eigenen Emotionen in meinem Text gefunden?” Großartige Adrenalinspritzer.

Hach. Mir gehen gerade tausend Erinnerungen durch den Kopf. Meine Deutsch-LK-Lehrerin, die nicht in der Lage war, auch nur eine vernünftige Diskussion an den Start zu bringen, weil sie immer nur DIE EINE Interpretation verfochten hat. Ich glaube ja bis heute, dass sie die immer nur aus den Vorbereitungsheften abgeschaut hat und gar keine Ahnung hatte, wie man selber unterschiedliche Lesarten aus einem Text herausholen kann. Meine Englisch-LK-Lehrerin, die das genaue Gegenteil war. “Make up your mind!” Ihr war es egal, was wir aus den Themen und Texten herausgeholt haben, hauptsache die Begründung war nachvollziehbar argumentiert und mit Textstellen belegt. Meine Politiklehrerin, die zwischendrin immer wieder 1-2 Stunden Zeit gefunden oder auch einfach nur genommen hat, um tagesaktuelle Themen zu besprechen.

Hach. In Erinnerungen stöbern. Tolle Pause.

Mein persönliches Highlight beim ersten Überfliegen des Blogs war übrigens der folgende Satz:

Abschließend 45 Minuten auf ein Bild glotzen, das von einem wohl nicht gesunden Maler gehässligt wurde und wild in der Gegend herum interpretieren, was dieser uns mit dieser ,,Kunst“ wohl sagen möchte.

Herrlich.

27. February 2009
by miss sophie
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Infoseite der Berliner Verwaltung zum Volksentscheid Ethik – Religion

Auf berlin.de gibt es seit heute eine Infoseite zum Volksentscheid: “Ethik und/oder Religion – Worum geht es beim Volksentscheid am 26. April?“. (via ND)

Momentan ist die Seite (natürlich möchte ich fast sagen) noch sehr Senats-lastig. Es gibt bspw. keinen Link zur Pro Reli Gruppe. Es täte der Seite recht gut, wenn sie etwas ausführlicher über die Hintergründe der Entscheidung von 2006 informiert und progressiv auch die Kritikpunkte thematisiert. Der Pro Reli Initiative kann man m.E. nämlich ganz leicht den Wind aus den Segeln nehmen, wenn man eine Diskussion um die Änderung des bestehenden Rahmenplans innerhalb des großen Ziels “Dialog zu Wertefragen” anstößt.