die katrin

my photography & other stuff

3. April 2008
by miss sophie
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Ein Tag dazwischen.

Zwischen WarmupParty und Follower-Party fand er statt, der erste Tag der re:publica.

Nur wenige Panels können dieses Jahr meine euphorische Vorfreude auf sich ziehen. Zeit genug also, Menschen zu treffen, mit ihnen diese Tage zu genießen und mit ihnen zu plaudern. Herr Grau, PasQualle, miss julie, Frau Anne, der Jeriko, der René, der Logopäde, der philipp, der Herm, korrupt, die Frau Generator und creezy. Flauschiges Rumschlonzen stand auf der Tagesordnung. Der Dienstagabend, der irgendwann gegen 4 Uhr morgens sein Ende fand, forderte ebenso seinen Tribut.

In einer Zeit, in der Multitasking und das schnelle Aufeinanderfolgen der Ereignisse unseren Alltag bestimmen, ist die re:publica für mich derzeit der Inbegriff der Entschleunigung.

2. April 2008
by miss sophie
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die ersten minuten

grad die eröffnung. darunter.

Beckedahl: “Wer nutzt hier Twitter. [Menschen melden sich.] Ah, doch weniger als gedacht. Ja, der Rest wird dann am Freitag dabei sein.”

jetzt: wider das erinnern.

1. April 2008
by miss sophie
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Den Tag mit einem Adrenalinschock beginnen.

Gestern war ein schöner Tag. (So könnte jetzt auch ein Aufsatz eines Zweitklässlers beginnen.) Ich saß vor meinem Rechner und habe mich gepflegt um meine Arbeiten gekümmert. Nebenbei ein bisschen chatten, ein bisschen bloggen, ein bisschen Geisteswissenschaftler vor dem Wahnsinn retten, in der Sommerzeit mit Winterzeit leben zu müssen. Später in den Park. Ein bisschen chillen, ein bisschen über die Arbeit der Zukunft nachdenken, ein bisschen Feriengefühl. Die Sonne schien. Mein Herz lachte.

Heute. Die Sonne scheint. Mein Herz lacht immer noch. Doch jetzt ist die Erkenntnis auch bis zu mir durchgedrungen: Heute ist ja schon Dienstag! Und heute abend ist die Hütte voll. Und hier sieht’s aus wie Sau. Und ich seh aus wie Sau. Und sowieso und überhaupt. In diesem Schock habe ich 3 Kaffee in gefühlten 3 Minuten in mich rein gestürzt. Das Zettelchen mit den Erledigungen ist voll bis obenhin. (Run some errands. Ich mag den englischen Ausdruck für diese Form der Tagesbeschäftigung.) Jetzt bloß nicht hektisch werden. Immer schön der Reihe nach. Erstmal bloggen zur Beruhigung.

Motto des Tages: Mein Blog ist mein Valium.

28. March 2008
by miss sophie
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Helden der Musikgeschichte – Spearmint, die Dritte

Meine kleine Spearmint-Reihe neigt sich dem Ende. Ich kann gerade gar nicht fassen, dass The Flaming Lips erst 2001 erschienen sein soll. Tief hat sich dieses Kleinod in mein Herz, Leben und Denken eingebrannt. Es ist eines der Lieder, die dafür gesorgt haben, dass ich mich immer wundere, wie abschätzig einige Frauen über Männer reden. Als gäbe es keinen einzigen männlichen Vertreter da draußen, der auch nur ansatzweise in der Lage wäre, seinen Schwanz unter Kontrolle zu kriegen, von echten Gefühlen ganz zu schweigen. Also ehrlich Mädels, ihr tut mir einfach nur leid.


DirektSchmerz

Das alles erinnert mich daran, dass ich meine Tapes – treusorgend über vier Umzüge gerettet – vor ihrem leierndern Ableben noch ein letztes Mal in meinen Anfang-der-90er-Ghettoblaster einlegen muss. Um sie zu digitalisieren. Bevor beide ihren Heldentod sterben und in die Vitrine meiner Jugenderinnerungen gestellt werden.

27. March 2008
by miss sophie
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"raus hier" – oder doch nicht?

Nach dem Artikel in der taz – “Jäger und Sammler – StudiVZ-Daten in der ‘Bild’-Zeitung” – war ich endgültig geneigt, meinen Account dort zu löschen.

War? Genau. Ich werde ihn bestehen lassen. Und zwar aus einem einzigen Grund: der Massen an Nutzern, die fröhlich die technischen Möglichkeiten des Bilderhochladens und Verlinkens nutzen. Der Teil mit dem Verlinken-können fällt weg, sobald mein Account gelöscht ist. Aber dennoch können Bilder von mir dort in Zukunft auftauchen, von denen ich ganz gerne wüsste, dass sie dort auftauchen. Das aber geht immer noch am Besten, wenn ich dort auch selber angemeldet. Ich weiß, dass ich nie die volle Kontrolle über Bilder meiner Person haben werde. Aber bei so vielen Nutzern in einem Dienst habe ich wenigstens ein klein wenig Beruhigung mit dem Bestehenlassen des Accounts.

Ich finde diese Situation grade ziemliche scheiße.

27. March 2008
by miss sophie
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Helden der Musikgeschichte – Spearmint, die Zweite

Im Sommer ’99 ging Martin Petersdorf in seinen jährlichen Urlaub. Er bereitete für diese zwei Wochen, in denen er nicht im Studio anwesend sein würde, immer Sendungen vor. Zwei Stunden Musik in perfekt aufnehmbare Halbstundenhäppchen verpackt. 1999 sind bei dieser Gelegenheit “sweet pop” I und II entstanden. Das Herzstück dieser Sammlung feinster Indieperlen ist die 2. Seite von sweet pop I.

andreas johnson – glorious (youtube, last.fm full track)
spearmint – a trip into space (please see below)
dodgy – staying out for the summer (hier bereits an anderer stelle präsentiert)
simon & garfunkel – the 59th street bridge song (feeling groovy) (youtube)
monaco – what do you want from me? (youtube, last.fm full track)
fountains of wayne – it must be summer (youtube (kein eigentliches Video, den Anfangstext einfach durchlaufen lassen), last.fm sample, hypem)
the boo radleys – wake up boo! (youtube, last.fm full track)
john lennon – whatever gets you through the night (youtube)

Und bevor ich jetzt mit noch mehr Superlativen rund um zuckersüße Melodien um mich schmeiße, gibt’s Spearmint’s A Trip Into Space hier in einer Liveaufnahme. Die Jungs haben Spaß zusammen auf der Bühne!


DirektReise

26. March 2008
by miss sophie
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Helden der Musikgeschichte – Spearmint

1997 war es. An einem der vielen Donnerstagabende stand ich daheim vor meinem tragbaren CD-Player mit Doppelkassettendeck. Die leere 90-min-Kassette auf Anschlag fertig vorbereitet. Martin Petersdorf spielte im Jahresrückblick die Indiehymnen von ’97. Zwei Stunden vollgepackt mit dem Besten, was das Jahr zu bieten hatte. Darunter Spearmint’s Sweeping The Nation.

In den folgenden Wochen, gar Monaten, wurde diese Perle des Indiepop das Glanzlicht meiner nun 17 Lenze. Tiefe Furchen habe ich meinen Teppich getanzt. Mit einem Lächeln habe ich den winterlichen Morgen begrüßt. Mit einem “oh oh oh, ooh, ooohhh” habe ich der Kälte getrotzt. “hey hey hey!” Die Briten können das einfach immer noch am Besten.

Es waren Sätze, die mich begleitet, mich geprägt haben.
“emasculation of a good friend is nothing i should be singing about”
“we were happiest when we had no money”
“don’t worry. as long as you stick to what you believe everything you want will come to you”

Unglücklicherweise gibt es auf youtube nur einen semi-okayen Konzertmitschnitt, aufgenommen in einer Location mit vermutlich schlechter PA und/oder von einer Kamera mit zu vielen Höhen und zu wenig Bässen. Deswegen hier und jetzt der myspace-Link mit Anhörbefehl: myspace.com/spearmintuk

stay tuned for more…