die katrin

my photography & other stuff

17. December 2007
by miss sophie
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Die gute Tat für heute?

“HILFE+BOXEN+AUS!+HÖRE+MUSIK+TROTZDEM”

Mit diesen, geradezu hilfeschreienden Suchworten ist heute jemand auf meinem Blog gelandet. 29 Minuten hat sich das Menschenkind hier herumgetrieben und ich hoffe doch stark, dass meine Beiträge das Menschenkind ein wenig beruhigt haben.

15. December 2007
by miss sophie
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Streiken für den Witz.

Hollywoods Drehbuchautoren streiken. Sie machen das schon seit Anfang November. Sie wissen, was sie wollen. Sie wissen vor allem aber, wie sie das erreichen wollen. Sie lassen mit ihrem Streik die gesamte US-amerikanische Unterhaltungsbranche brach liegen.

Die täglichen Talkshows werden nicht ausgestrahlt. Es fehlen die Witzeschreiber. Das Problem: Eine der Schaubühnen schlechthin für Kino- und Musik-Promotion fällt weg.
Viele Serien werden nur noch im zweiwöchigen Rhythmus ausgestrahlt, durch Wiederholungen semi-ersetzt oder gleich von Reality-Formaten voll-ersetzt. Die Sender trauen sich schon gar nicht mehr, den nächsten Sendetermin der eigentlich nächsten neuen Folge zu verkünden.
Bei den ersten Kinoproduktionen wurden jetzt die Drehtermine nach hinten verschoben.
Die neueste Sorge: Werden die Golden Globes und die Oscars zum angesetzten Termin verliehen? Wenn keiner da ist, der den Moderatoren die Witze auf den Leib schreibt?

Auch wenn ich persönlich glaube, dass die Unterhaltungsindustrie alles daran setzen wird, die Oscar-Verleihung stattfinden zu lassen (ich erinnere an das Geld für die Übertragungsrechte in aller Herren Länder), solche Meldungen dann also eher der Rubrik “medienpolitische Strategie der geldgebenden Verhandlungspartei” zuzuordnen sind, ist die Vorstellung eine großartige: Die, an die sonst keiner denkt, lassen alle Geldverdien-Träume in Kaliforniens Sonne verpuffen.

Es geht – mal wieder – ums liebe Geld. Bei den Drehbuchautoren in Form von weitreichenderer Beteiligung an den Drittverwertungsgeschäften. Die Zeiten sind vorbei, in denen TV-Formate nur noch im TV laufen. So ziemlich jede Sendung wird nach der Ausstrahlung auch im Netz verfügbar gemacht – zumindest für Besucher mit US-amerikanischer IP-Adresse. Die Sendeanstalten erhalten von den Werbeeinnahmen ihrer Webpräsenz ein sicher beachtliches Zubrot. Davon will die Gewerkschaft Writer’s Guild of America, West ihren Mitgliedern, den Drehbuchautoren ihren Teil zusichern. Sie wollten auch von den DVD-Verkäufen ihr Kuchenstückchen abhaben. Hier sind sie bereits eingeknickt. Doch auch die Forderung nach Beteiligung bei virtueller Vermarktung ist der AMPTP, dem Verband der Produzenten, zu viel. Noch viel mehr stören sie sich aber daran, dass die WGA den Geltungsbereich des kommenden Vertrages auch auf Drehbuchschreiber für Reality- und animierte Formate erweitern will.

Die AMPTP hat fürs Erste die Verhandlungen einseitig abgebrochen, woraufhin die Gewerkschaft eine Gesetzesverletzung vermutet und klagt. Mal sehen, was da in den nächsten Tagen und Wochen so passiert.

15. December 2007
by miss sophie
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Dance The Night

Ich werd schon wieder nicht müde. Stattdessen.

Mit Schrödinger’s Katzen-Gedankenexperiment beschäftigt. Kurz darüber nachgedacht, ob Schrödinger irgendwas gegen Katzen hatte. Länger darüber nachgedacht, dass die Quantenphysik und vor allem aber die Extrem-Interpretation derselben, die Multiversum-Theorie darauf hindeuten, dass der Solipsismus doch irgendwie zutrifft. Wenn Messergebnisse nur das Ergebnisse von vorher aufgestellten Theorien und den Theorien unterliegenden Symbolen (im streng zeichentheoretischen Verständnis) sind, dann sind Beobachtungen und Schlussfolgerungen, die auf eben solchen Messungen beruhen, nur eine Möglichkeit, wie es sich denn “wirklich” verhalten könne. Der Zustand eines Objektes bietet im Moment seiner Veränderung mindestens 2 mögliche neue Zustände, die das Objekt dann annehmen kann. Die Multiversum-Theorie sagt, dass sich an diesem Punkt die Universen spalten und beide Möglichkeiten in den jeweiligen Universen realisiert werden und dort jeweils real sind. Das ist konsequent, weil es die nicht-feststellbare, einzig wahre Wahrheit negiert. Es ist inkonsequent, wenn es vernachlässigt, dass eben diese Theorie von Menschen mit Symbolen innerhalb eines Paradigmas und diverserer Diskurse erstellt wurde. Wie kann aber – abseits all dessen – der Solipsismus zutreffen, wenn sowieso keiner sagen kann, wie es sich denn jetzt verhält. Wieder eigenem Denkfehler aufgesessen. Das unendliche Sprachspiel in den Regeln des Disurses ist die Konsequenz. Und das trifft auch auf die Physik zu. (Das muss jetzt keiner nachvollziehen können. Is ja auch spät.)

Schnell noch die Zahlungseingänge für Job #2 verbucht. Wer weiß, wie lange ich dann im Endeffekt doch morgen schlafen werde. (Morgen ist übrigens nach dem Aufstehen. Außer bei Geburtstagen.)

StudiVZ unterrichtet die Welt über neue AGBs, die mensch doch bitte per Häkchen annehmen oder bestätigen soll. Die FAQs dazu (mit all den unglaublichen Vorteilen für ein zukunftsgerüstetes studiVZ) sind auch schnell gefunden. Nur der direkte Link zu den AGBs will sich irgendwie nicht auftun. Interessant ist dabei allerdings, dass das Profil gelöscht wird, wenn mensch den neuen AGBs nicht zustimmt.

Daran gezweifelt, ob die Mail an einen Freund heute nachmittag vielleicht doch etwas zu harsch war. Er hat bislang nicht geantwortet. Aber das hat er in letzter Zeit selten. Wir sehen uns dann ja immer.

Festgestellt, dass Bloc Party genau das Richtige für den Moment sind. Tanzen am Rechner.

14. December 2007
by miss sophie
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Wenn der Postmann gar nicht klingelt.

Dann ist es Zeit, sich wieder einmal eine gute halbe Stunde in die Postfilialschlange zu stellen. Ein Thermosbecherchen Kaffee in der Hand, eine Melodie auf den Lippen, die Postbankwerbung vor Augen. Die Postbank sucht gerade Kunden, die sich nichts sehnlicher wünschen, als einmal in ihrem Leben der Star der nächsten Postbankwerbung zu werden. Falls also wer Interesse hat …

Was mir der Postmann am Mittwoch nicht an die Wohnungstür brachte: meine ghvc-Wündertüte.

ghvc

Ein Tomte-Shirt mit Jay Ryan Motiv, das 2003er-Album der Shins, Chutes Too Narrow und – endlich – Unsere Liebe ist ein Aufstand von Bernd Begemann und der Befreiung. Seit gut einem Jahr schleiche ich um dieses Album herum.

Eigentlich aber habe ich das alles nur für ein einziges Goodie bestellt: Sexy Clips. Die Video-Clip Anthologie des Grand Hotel van Cleef vereint 17 Clips von Kettcar, Tomte, Olli Schulz & der Hund Marie, Death Cab For Cutie, Marr, Bernd Begemann, Maritime und der Hansen Band. Gibt’s nicht zu kaufen, sondern immer nur als Dankeschön für wenn man genug Geld im ghvc-Shop ausgibt. In den letzten ein, anderthalb Jahren war die DVD bestimmt 3x beim “Geschenk des Monats” dabei. Bestimmt 3x hab ich mich den Shop hoch und runter geklickt und überlegt, welche CDs und/oder T-Shirts ich kaufen könnte, damit ich die magische 30€-Grenze überschreite. Immer bin ich wieder rausgegangen mit dem traurigen Gefühl, aber vernünftigen Gedanken, dass da grad nix dabei war, was mich – wie sonst beim Musikkauf – wirklich reizen täte. Nun war das Tomte-Spezialmotiv-Shirt da. Der Grundstein gelegt, den Bernd geschnappt, die Shins für zum Entdecken eingepackt. God bless the Weihnachtsgeld. Die Sexy Clips sind meine.

14. December 2007
by miss sophie
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Tool für den Mac – Witch

Das Wechseln zwischen den geöffneten Programmen und all seinen Fenstern per shortkey ist etwas, das unter Windows effizienter ist. Die Tastenkombination Alt+Tab ermöglicht unter Windows genau das: den Zugriff auf ALLE Fenster. Das Mac-Äquivalent Cmd+Tab hingegen klappert lediglich alle Programme ab und dazu nur diejenigen, die aktiv bzw. nicht minimiert sind.

Das ist reichlich nervig, wenn mensch zum Beispiel mit dem Mailprogramm Horde arbeitet. Die Antwort wird hier in einem Popup-Fenster verfasst. Arbeite ich für Job #2, habe ich in meinem Browser 4 Tabs geöffnet, deren Seiten mich mit Information versorgen, und dazu eine Textdatei mit Textbausteinen für die Antworten an die Kunden. Üblicherweise läuft eine Kundenanfrage so ab: Mail lesen und Antwort-Popup-Fenster öffnen, zurück zum Hauptfenster des Browsers und Bestellung in der Datenbank anschauen, weiteres Vorgehen entscheiden und passenden Textbaustein im Textverarbeitungsprogramm raussuchen, Antwort fertig schreiben. Da das Hauptfenster des Browsers (und nicht das Antwort-Popup-Fenster) zuletzt von mir genutzt wurde, zeigt mir der Apfel bei Cmd+Tab also auch wieder das Hauptfenster an. Keine Chance, per shortkey an das Antwortfenster ranzukommen. Friemeliges Geklicke mit der Maus ist angesagt. [edit: Es gibt wohl doch eine Möglichkeit.]

Nun erzähle ich gestandenen Mac-Usern vermutlich nichts neues, aber … Ein kleines, betörendes Wesen schafft hier Abhilfe. Witch heißt es und ist nebenbei gleich noch um einiges cleverer als die Windows-Variante. Durch die vertikale Anordnung ist sofort der Text der Titelleiste ersichtlich. Das wiederum habe ich unter Windows immer schmerzlich vermisst.

Hier kommt’s her: Peter Maurer.

13. December 2007
by miss sophie
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Mitarbeiterin des Monats

Eine Nominierung für diesen Titel habe ich mir soeben verdient. Finde ich.

Extra einen wikipedia-account anlegen, um einen bestimmten Benutzer anschreiben zu können, der einstmals eine Graphik bei wikipedia einfügte, die nun in einem Einführungsband landen soll, um besagten bestimmenten Benutzer zu fragen, in welcher Ecke dieser Welt denn das Buch steht, aus dem heraus er/sie/es die Graphik (die mit persönlichen Anmerkungen versehen ist und somit Unikatcharakter hat) entnommen habe, damit meine Chefin da wohl auch noch mal einen Blick reinwerfen könne.

Nichts außergewöhnliches oder gar sensationelles. Ich weiß, ich weiß. Doch die kleinen Dinge sind’s. Ich sag’s immer wieder gern…

ps: War übrigens alles umsonst. Der bestimmte Benutzer möchte sich nicht kontaktieren lassen. Vermutlich muss ich deshalb jetzt darüber bloggen, um dem Ganzen wenigstens etwas Sinn abzuringen.

8. December 2007
by miss sophie
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lemminge galore

ich bin ja sehr beruhigt, dass es da noch ein paar andere menschen draußen gibt, die die “alle schalten lemminglike ihr licht aus”-aktion als extremst bescheiden einstufen. (links zum teil über den herrn grau)

wie heißt es beim hauptstadtblog so schön: “Wer in einem alten Haus wohnt, weiß, wie klapprig die Versorgung sein kann. Manchmal zuckt es nur kurz in den Vorkriegsleitungen und dann darf man seine DSL-Möblierung wieder neu justieren.” KORREKT! ich hab irgendwann aufgehört zu zählen, wie oft ich den router schon neu und zwar komplett neu konfiguriert habe, nur weil unsere leitungen mit den kleinsten spannungsschwankungen nicht zurecht kommen.

wenigstens muss ich mir keine sorgen um mein notebook machen. mein altes hatte nämlich keinen funktionierenden akku… ihr könnt mich für heute alle mal mit euren ach so lobenswerten gemeinschaftsaktionen, mit denen ihr für 5 minuten euer gewissen beruhigt, bevor ihr am montag wieder alle allein (!) in euer auto steigt und eure unabhängigkeit von den öffentlichen verkehrsunternehmen feiert.