die katrin

my photography & other stuff

6. December 2007
by miss sophie
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Am 24. Juli 2008

werde ich ins Kino gehen. Für diesen Tag hat Twentieth Century den Nachfolger zu Akte X – Der Film angekündigt (Werbung einfach überspringen). Chris Carter wird Regie führen. Die Story (natürlich streng geheim) kommt von Chris Carter und Frank Spotnitz. David Duchovny und Gillian Anderson sind dabei. Gedreht wird in Vancouver.

Na, da weiß ich ja was ich 1) in den nächsten Monaten tun werde und 2) mit wem ich an diesem Tag ein Date habe.

Uuuuh. Yes, yes, yes! Auf ins Doublefeature.

6. December 2007
by miss sophie
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Ich lebe wieder

Ich habe gerade ein ganz eingenartiges Empfinden meiner selbst. Ich habe jetzt 10 Stunden geschlafen. Das ist immer noch nicht genug. Und doch genug, dass ich das Gefühl habe, ich kann wieder klar denken.

Qualia nennen das die Philosophen. Also nicht das mit dem klar denken können. Sondern das mit dem subjektiven, ganz individuellen Empfinden/Wahrnehmen/Erfahren von etwas. Die vergangenen drei, nein fünf Tage waren dunkel. Passend dazu bedeckte Himmel, die mich in einem abgedunkelten Zimmer mit gelblichem Lichtschein arbeiten ließen. Heute ist es wieder hell. Passend dazu ein blauer Himmel mit diesigem Sonnenschein.

Genau der richtige Moment, meine Swan filter tips aus dem Regal zu ziehen.

4. December 2007
by miss sophie
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Gespräch am Abend.

[Seufzend] Hach …

[Mit ruhiger Stimme] Was denn los, kleine Miss?

[Immer noch seufzend] Ach, ick weeß ooch nich. Is grad irgendwie allet scheiße.

[Immer noch mit ruhiger Stimme] Na was denn?

[Eine Spur lauter Ungeduld mischt sich in das Seufzen] Ach, na weeßte! Wohin ick gucke, is nur noch Arbeit und ick komm nich mehr hinterher. Morgen hab ick’n Referat, wat grad mal zu ‘nem Viertel fertig is. Am Sonnabend hab ick mir die Nacht um de Ohren jeschlagen, damit meine Chefin vorkorrigierte Uffsätze mit uff ihre Dienstreise nehmen kann. Sonntag war ick dann natürlich zu nüscht zu jebrauchen. Seit gestern, ach eigentlich schon seit letzter Woche sitz ick an diesem Referat und komm nicht klar. Ick krieg zu wenig Schlaf. Ick betreibe advanced Prokrastination. Der Typ, uff den ick’s grade abjesehn hab, hat keen Intresse. Na, und von mei’m zweeten Job will ick jar nich erst anfangn …

[Schon etwas weniger ruhig] Du weißt doch: Immer schön der Reihe nach. Das mit der Arbeit lässt sich alles schön der Reihe nach bewerkstelligen. Und was diesen Typen da angeht. Denk mal an deinen alten Chef. Der hat seine große Liebe auch erst mit 40 gefunden. Mal ganz abgesehen davon: Vergiss mal deine Freunde nicht …!

[Das Ungeduldige, Genervte hat das Seufzen verdrängt] Aber wat hab ick denn davon, wenn ick keene Zeit für die habe. Und so Sätze wie “bist do’ no’ jung. Da kommt schon noch der Richt’ge” kann ick gleich ja nich jebrauchen! Und der Kaffe is ooch schon wieda alle!

[Das Ruhige ist einem anderen Genervten gewichen] Boah. Da will sich wohl wer ‘ne Runde selbst bemitleiden, hm!? Reißen Se sich mal am Schlüpperjummi, meine Jutste!!! Hier wird nich dumpf inne Geg’nd rumjejammert!!!

[Das Genervte weicht einem Aufgeschreckten] Wou. Is ja gut. Ganz ruhig … [Leise vor sich hinmurmelnd] Du meine Güte, noch nich ma mit sich selba kann man hier in Ruhe rumschlonzen. gnmpf brabbel blubber [Sich leise durch die linke Tür zur Küche und dort zum Kaffeeautomat begebend]


Ich liebe diese Art des Schriftzeugnisses ;-).

4. December 2007
by miss sophie
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sentimentality rules

Es gibt so Momente, da kann mensch einfach nur noch sentimental werden. So Momente, in denen das Leben einen von einer Wand an die andere klatscht. Dann kommt ein Freund daher und sagt zur Erinnerung: Always keep your head above the waves, dear! Das reicht schon, ein Aufwallen tiefer Dankbarkeit in sich zu verspüren. Einfach nur zu wissen, dass da wer ist, den es ernsthaft interessiert, wie’s einem gerade so geht. Zu spüren, ich bin keine Insel. Da könnte vor lauter Erleichterung glatt ein kleines Tränchen das Wängchen hinab laufen.

Ich sag ja, sentimental das alles.

2. December 2007
by miss sophie
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Mach’s online!

Eine meiner Banken hat zuviel Geld und steckt dieses Zuviel an Geld in die falschen Marketingmenschen. Definitiv. Ein Kleinod der Werbepost erreichte mich gestern. Ich solle doch ganz dringend und unbedingt auf Online-Banking umsteigen. Sonst zerfiele ich zu Asche, mein kleines Schwarzes würde mir die Freundschaft kündigen, ich hätte den Nimbus eines Hinterwäldlers und außerdem würden sofort meine Zähne schwarz anlaufen und der Reihe nach ausfallen.

Damit zumindest letzteres nicht passiert, gibt’s zum Einstieg in die Welt des Online-Bankings auch gleich noch ‘ne Zahnbürste:

sparkasse mit zahnbürste in gut

Bei der Bank handelt es sich – unschwer zu erkennen – um die Berliner Sparkasse. Schön zu wissen, dass dort jetzt Geld für solchen Schwachsinn vorhanden ist, während das Land Berlin noch eine ganze Weile für die alten Risikogeschäfte blechen darf.

2. December 2007
by miss sophie
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So Schlonz in eigener Sache

Wenn ihr in den Kommentaren gelöschte Kommentare seht, dann handelt es sich hierbei um Werbespamkommentare.

Ich habe mir die Domain miss-sophie.eu besorgt. Getreu meinem Empfinden als Brandenburg-Berliner und dann wieder EU-Bürger habe ich gleich gar nicht erst geschaut, ob unter .de noch was zu haben wär ;-). Die Registrierung ist noch nicht durch – ich halte euch auf dem Laufenden.

Ich werde trotz allem erstmal bei blogger.com bleiben. Sobald etwas mehr Zeit // äh, miss sophie, wovon reden Sie da? – Jaja, das wird schon irgendwann der Fall sein, und wenn’s erst nächsten Sommer soweit ist… // ‘tschuldigung, sobald also etwas mehr Zeit da ist, werde ich mich ausführlichst mit wordpress beschäftigen.

1. December 2007
by miss sophie
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blogger.com ist doof

Ihr Lieben, die ihr euch wundert, wo ihr denn eure Blog-URLs beim Kommentieren hinterlassen könnt: Blogger.com hat diese Möglichkeit gekillt. Entweder ist mensch im Besitz eines google-Accounts, bei dessen Profil dann die eigene Seite hinterlegt ist, oder der “Spitzname” muss ausreichen.

Das ist scheiße! Denn es widerspricht den Grundsätzen des Web 2.0, wonach Vernetzung u.a. über die Kommentare stattfindet. Wenn dazu aber erstmal ein google-Account angelegt werden muss (Hürde 1 für den Kommentierwilligen), dessen Profil ein interessierter Leser erstmal anklicken muss, um an den Link des Kommentierenden zu gelangen (Hürde 2 für den Vernetzungswilligen), dann hält das mit Sicherheit viele davon ab, auf den Seiten der Kommentierenden zu stöbern. Außerdem diskriminiert es diejenigen, die nicht gewillt sind, sich einen google-Account zuzulegen. Ich sag’s nochmal: Das ist scheiße!

Ich habe grade eine “Macht das wieder rückgängig!”-Notiz an blogger.com geschickt. Ich hoffe, das hilft. Wer im Besitz eines google-Accounts ist, gehe bitte hierhin, wähle “suggest new feature” und beschwere sich. Ihr wisst, kritische Masse und so. (Es geht eventuell auch ohne google-Account, aber ich bin mir nicht sicher. Müsst’er probieren.) Was könnt/sollt/müsst ihr fordern: Auf der Kommentarseite soll die Option “Nickname” wieder zu “Other” rückgängig gemacht werden, insb. damit URLs eingetippt werden können. Ich hab in etwa das geschrieben: Hi. On the commenting page, please change “nickname” back to “other” with the option to type in a URL. Regards, xxx.

Auf, auf!