die katrin

my photography & other stuff

6. May 2007
by miss sophie
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fly away from here

Ein Rücksitz, mit einem Mädchen darauf. Das Auto fährt durch die Straßen von Berlin. Die kleinen Nebenstraßen entlang von Wedding über Prenzlauer Berg nach Pankow. Es ist Samstagnacht 1:23 Uhr. Die Bürgersteige sind hier leer. Nur gelegentlich sieht sie einen alten Mann, der mit seinem Hund spazieren geht, oder ein Pärchen, das müde seinen Weg nach Hause sucht. Das Fenster herunter gelassen, den Kopf auf die Wagentür gelehnt. I didn’t mean to bring you down. Summer´s over, seaside town Fast unwillkürlich öffnet sich ihr Mund, leise hebt sich ihre Stimme. she says we shouldn’t have come so far, this seaside town. Die vorbeiziehenden Häuser, Bäume und Autos grüßen freundlich. Der Wind kriecht in jede einzelne ihrer Strähnen und lässt ihr Haar unbändig flattern. Tiefe Stille erfasst ihr Innerstes.

4. May 2007
by miss sophie
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Keiner ist gemeiner als der Friedrichshainer

Miss Sophie feiert im real life und ich blogge life als Gast.

Der Herr Brodowski holt mich ab im schönen Moabit, wir sparen uns das Turmstrassenfest (anyone ever been there?) und laufen zur S-Bahn. Vor dem zur Veranstaltungsmehrzweckhalle umgebauten Industriedenkmal stehen zwei junge Frauen, deren Outfit mit dem Wort “nuttig” noch zu höflich beschrieben ist. Die eine zur andern: “Ey, der Typ ist aber voll korrekt, wallah!” Ob Allah das alles gut findet?
(22:48)

Sophie wohnt wieder im Friedrichshain. Die Stammleser wissens schon. In einer kleinen Straße, in einer kleinen Wohnung, in einem kleinen Zimmer. Die Wohnung ist voll. Der Zlavo ist auch da. Don Tomaso, mein sizilianischer Freund, versucht sich in diesen Post hineinzutexten. Brodowski diskutiert. Ich habe das Multivitamingetränk gegen ein kühles Jever getauscht und der Typ neben mir erzählt was von Rausblaslöchern.

Er meint Staubsauger.

Ich muss mich mal um die Musikauswahl kümmern (wenn ich schon den Rechner blockiere, der hier für den Klangteppich sorgt). Nur Maximo Park in der Dauerschleife braucht ja keiner.
(22:52)

Literaturwissenschaftlerparty: Reden über Intertextualitätstheorien und narratologische Analyse.
???

Wo steckt eigentlich Frau Paradies?
(23:04)

Wenn man vom Teufel spricht: Just entert Frau Paradies da house.
(23:06)

Menschen fallen über den Computertisch, mein Handy klingelt und Frau Paradies will hier mal übernehmen. Gerade noch im Internetcafè, jetzt auf unserer Showbühne:
Julie zu Gast bei Sophie! Yippieh!
(23:17)

So, jetzt ich! Voll was los hier, und die olle Partypupe Paradise ist völlig überfordert. Muse (die hab ich schon immer gehaßt! Löscht es doch raus!) viel zu laut. Ich bin jetzt schon völlig hacke, weil ich mit einer ehemaligen Nachhilfeschülerin (jetzt 18) noch am Bahnhof eine Flasche Campari-O gelehrt habe, und jetzt gefühlte 5 Personen pro Quadratmeter, Jungejunge, das ist definitiv zuviel.
(Zeit? egal – höhö, Björn grimmt, also: 23:22)

Maximo Park – Why did we have to meet? Ich hab gerade die Musik weggemacht. Böse Blicke galore, also, bitter Galle, mein ich, aber was soll’s: I am young and I am lost. Nette Jungs im roten T-Shirt zucken glücklich zu Musik und sind sich meines Schreibens über sie nicht bewußt. Bloggen weckt meine dunkelsten Triebe.
(23:38)

Zlavo erweckt meine alten Existenzen (Zveta und Judah und Judas) wieder zum Leben. Hab ich eigentlich schon mit irgendjemandem hier in echt geredet? Nee, hab mir Billi-Colada geschnappt, im großen Milchglas, pur, und – oh, kleine Unterbrechung: Eagle*Seagull, schöööön! Miss Sophie wippt glücklich mit dem Körper. Äh, ja. Soweit so gut. Ich muß mal.
(23:43)

Björn übernimmt die Klopause:
Das Schloss der Badezimmertür ist kaputt. Im Bad sind Badewanne (Bier!!!) und Klo. Halli Galli Drecksau usw.? Nein, noch alles gesittet. Nur Julie muss in der Schlange warten, bis sie müssen darf.
(23:47)

Ob das mit dem Live-Bloggen so ne gute Idee war? Langsam habens alle Gäste mitbekommen und da die meisten dann fragen: “Blog??? Wasn’ das?” erklären jetzt wenige vielen unsere kleine Welt und die Stimmung ist wissbegierig konzentriert.
So wird das nix mit wilder Fete. Aber wir sind ja auch schon alle ganz furchtbar erwachsen.

Gnihihihiii…
(23:51)

Erinnert sich jemand an die Privatradiofreitagabende, bei denen Menschen ihre Party ansagen konnten, um noch Publikum zu ziehen? Mann, war das peinlich. Gibt’s das noch?
Irgendwie komm ich mir grad so vor, wie die Privatradio-DJs… Scheiße labern, hin und wieder die Musikauswahl korrigieren und nebenher die Nase pudern den Flüssigkeitshaushalt im Lot halten.
(23:58)

Mein Bier is leer und Julie hat die Blase entleert… Und füllt Don Tomaso, meinen sizilianischen Freund mit Pinha Collada (wie schreibt man das Gesöff?) ab. Selbst isse auf Berliner Pilsner umgestiegen. Äh sie trinkt parallel und will jetzt wieder ran hier. Es läuft “1975” von Hush Puppies. ROCK!!!
Björn gibt ab an Julie.
P.S.: Prepare for the return of the Kalauer-Man in im Juli!
(00:02)

Mai, Juni, Julie!!!! Hahahahaha, our velocity. Und Baby, ich bin schnell heute. Björn ergreift bereits die Flucht und ich übernehme. So musset sein, liebe Leute.
(00:07)

Ich überrenne gerade einen hübschen jungen Mann mit der Live-Blogging-Idee, er ist verlegen und wird rot. Ich kenne seinen Namen nicht, das beruhigt ihn etwas. Wie schon gesagt, Liveblogging weckt meine dunklesten Triebe. *g**
(00:10)

Auf Blogmission (bei S.)- ich habe gerade jemanden bekehrt! Blog rockt!
(00:33)

Björn grummelt. Ich glaube, ich mache mich auf den Heimweg. Zu besoffen. Mal sehn … Oh, Witze: Tom Jones ist die geilste Sau wo gibt! sagt der Björn. Ohoh eben hat er noch gewitzelt, jetzt sehe ich eine Zornesfalte … ich bin jetzt ganz schön am Arsch! Und die Musik wird auch schlecht …
(00:39)

Björn again (wo sind eigentlich A, B und A?).
Julie geht in echt. Schade. Ich sagte zuvor: Tom Jones ist die geilste Rentnersau, wo gibt. Ich bin NICHT zornig!. Herman Stein ist da sexiest man around. Die gebräunte Haut entblößt bis zum dritten Hemdknopf von oben. Das Hemd in schwarz, die dunkelblaue Jeans und die edlen hellbraunen Lederschuhe. Dazu seine dunklen Augen und der akkurat getrimmte Bart…
Es hat geklingelt. Schrie jemand aus dem Flur. Wie erwähnt, die Wohnung ist klein.
Sophie zu Hermann: Herzlich Willkommen in Friedrichshain bei Nacht. ??? Herman, der alte Westberliner!
Bin ich eigentlich alkoholisiert?
Doof, dass ich so ne kleine Blase habe… Bin demnächst wieder hier.
(00:49)

Ups, der Herr Stein kommt ausm Osten. So erfährt mensch was über die Mitmenschen. Zlavo liebt mich und ist mein Fanclub. Sagt er. Seine Beziehung stapelt sich mit anderen Menschen in der Küche. Ob die beiden ne liberale Beziehung führen?
Wieso können Akademiker eingentlich nie ohne Fremdwörter Konversation betreiben? Nebendran geht’s um orale und anale Phase. Sie reden über ihre Kindheit…

Ich mag ja Jamiroquai eher nicht so. Zum Glück sitz ich an der Musikbox. Kasabian geht mir besser ins Gehör.
(01:01)

Der Nachbar Brodowski unterhält rein stimmvolumentechnisch die übervolle Wohnung und mir werden langsam Prügel angedroht, weil ich nicht hinterm Rechner vorkomme. Warum habe ich eigentlich zwei immer leerer werdende Bierflaschen vor mir? Wieso ist das mit dem die richtign Buchstaben treffen mitlllerweile sos schwer? Korrieigern nervt ja gewaltig.
(01:09)

“Irgendwo auf der Welt ist es immer acht Uhr”, sagt die eine. Die andere: “Und sei’s nur auf Hawaii.” Hier gibt’s hoffentlich noch Bier.
(01:17)

Ja, gibt es.
(01:34)

4. May 2007
by miss sophie
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Warten auf, ja was eigentlich?

Zuviele Informationen. Vorhin bei Freud im “Unbehagen der Kultur” gelesen, dass Religion doch auch nur aus dem Vaterschutzbedürfnis der Menschen heraus möglich ist. Weil die Ohnmacht vor dem Schicksal unseres Lebens ganz einfach viel zu groß ist. Erstmal herzlich gelacht. Der Freud schreibt wirklich toll. Trockener Humor, wie mensch das von den Österreichern kennt und liebt. Davor Grundlagen über die Codifizierung von Emblemen und Mnemonik-Techniken in der Frühen Neuzeit Korrektur gelesen. Und wieder was gelernt. Da sage noch mal einer, Hilfksraft bei einer Professorin könne nur eine HiWi-Job sein… Tolle Frau, meine Chefin. Dazwischen von der neuen Abnahmwelle erfahren. Gestern Uni geschwänzt und gelernt, dass es einfach keine ordentlichen Jeans mehr gibt. Kennt noch wer die guten alten 5-pocket-Jeans. Standard-Jeans halt. Gibt´s heute nicht mehr. Entweder ist das halbe Regal voll mit engstanliegenden Karottenhosen gefüllt (nein, ich habe keine Streichhölzer am unteren Teil meines Körpers und kann so etwas tragen) oder die Gesäßtaschen sind mit augenkrebserzeugenden Glitzersteinchen besetzt (nein, ich bin keine Ghetto-Pussy und werde nie eine sein) oder die gesamte Hose ist im Batik-Stil gebleicht, so dass bei einer eigentlich dunkelblauen Jeans zwischendrin immer so kleine hellblaue Streifen entlanglaufen (nein, ich bin immer noch keine Ghetto-Pussy) oder es gibt nur hellblaue oder ganz schwarze oder graue Jeans (so was kauf ich mir als Alt-Herren-Hose) oder es gibt sie, die Jeans, die meinen farblichen Wünschen entspricht: in Form eines Kartoffelsacks! oder es gibt sie, die Jeans, die meinen farblichen Wünschen entspricht: aber nur bis zu einer Weite von 29. Aaaarrgghhh! Soweit bin ich noch nicht. Da muss ich noch ein paar Mal für Schwimmen gehen. Die Hose brauche ich aber jetzt! Zum Kotzen das. Aber eigentlich war ich bei Herrn Fodor und seiner Privatsprache hängen geblieben und dass jeder von uns ein kognitives Repräsentationssystem in sich trägt, das keine natürliche Sprache ist. Ich hätte da auch noch Frege und sein Triumvirat Gedanken-Vorstellungen-“Dinge in der Welt” im Angebot. Die Entmystifizierung der Unterdetermination des Herrn Lauden wartet noch auf seine Lektüre. Ebenso des Herrn Hobbes’ Ausführungen zu den Menschenrechten. Und dann bin ich auch mal gespannt, was die Recherche zur Novelle im 17. Jahrhundert so ans Licht der Bibliothek befördert. Ach, und dann noch ein bisschen Routine: Hallo, Ihre Ware wurde vor kurzem verschickt und wird dann demnächst bei Ihnen sein. Ja, offenar ist Ihr Päckchen verloren gegangen, wir werden es sofort erneut versenden. Wir haben Geld von Ihnen bekommen, wissen aber nicht, wohin damit. Für welche Bestellung ist es denn gedacht? Nein, wir haben keine T-Shirts, denn wir sind nicht der Hersteller, wir verticken das Zeug nur und der Hersteller kümmert sich nen Dreck um solche Merchandise-Geschichten. Jetzt hoffe ich nur, dass hier bald mal die ersten Party-Gäste aufkreuzen und ich mich standesgemäß zu meiner Einweihung besaufen kann. Und wer bis hierhin druchgehalten hat, kriegt ein Eis.

3. May 2007
by miss sophie
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Sie haben Post. (und was für welche)

7 Monate warten, bis das Album in Europa erscheint. 5 Wochen warten, seit ein lieber Freund mir ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk ankündigt. 3 davon seit Verschicken des ersten Päckchens. E-Mail an amazon.co.uk, das Päckchen ist nach 2.5 Wochen immer noch nicht da – well, there might have been a pilferer inbetween. Nochmal losgeschickt. Und dann war es endlich soweit.
Ich betrat die Wohnung. “Miss Sophie. Sie haben Post.” Liebevoll lächelte mir die Pappe mit der Arctic-Monkeys-Werbung entgegen. Aufreißen und glücklich dieses kleine Stück Plaste in Händen halten. Fast hätte ich vergessen, die CD einzulegen, so unwirklich erschien mir einen Augenblick lang diese Situation, so sehr war ich die Details des Covers vertieft. Wie vor einem Bild starrte ich ehrfürchtig auf die in meinen Händen liegende CD. Dann aber rein in den Player, gaaanz laut aufgedreht und durch die Wohnung getanzt. Und natürlich meinen edlen Schenker mit einem Dankesanruf bedacht.
Wer dies in mir hervorruft? Die wunderbaren Parlotones.

The Parlotones – Beautiful
[Nachtrag an alle, die jetzt hier weiterscrollen wollen: Lauscht ma auf´n Text. Der ist für euch.]

(DirektBewunderung)

Und hiermit haben die Jungs im letzten Altweibersommer mein Herz erobert:
The Parlotones – Overexposed

(DirektBelichtung)
Für ein Studio-Hörbeispiel dieses Liedgutes besuchen Sie bitte die MySpace-Seite.

2. May 2007
by miss sophie
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Die Vorteile des Überwachungsstaates.

(ring, ring)
A: Bundesinnenministerium. Guten Tag.
B: Ja, guten Tag. Ich stehe hier gerade vor dem Kölner Dom und finde mein Hotel nicht mehr. Können Sie mir sagen, wo ich lang gehen muss?
A: Kein Problem. Winken Sie doch bitte mal.
B: Ja, ich winke jetzt. Sehen Sie mich.
A: Ja, danke. Ich sehe Sie. Drehen Sie sich um 90° nach links und dann brauchen Sie nur noch geradeaus laufen.
B: Vielen Dank.
A: Bitte sehr. Auf Wiederhören.
B: Auf Wiederhören.

Stimme im Off: Nicht zu unterschätzen. Die Vorteile des Überwachungsstaates.

Soeben gehört bei motor.fm.

1. May 2007
by miss sophie
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“Fall in love with Friedrichshain again!”

Mit Berlin verbindet mich eine Art Hassliebe. Manchmal geht mir diese Stadt einfach nur auf die Nerven. Ich reibe mich an dieser Stadt. An den Möglichkeiten, die sie bietet. An den Unmengen von Idioten, die eine Großstadt bereit ist, aufzunehmen. Und meine Hassliebe hat einen Namen: Friedrichshain. Als ich vor gut dreieinhalb Jahren hier wegzog, um Treptow kennenzulernen, war ich heilfroh, aus diesem Irrenhaus raus zu sein. Überall nur noch junge, hippe und ich-zentrierte Menschen, die nach dem Motto lebten: “Ich bastel mir die Welt, wie sie mir denn wohl gefällt.” Was war ich froh, als ich das erste Mal in Treptow mit dem Bus zur Arbeit fuhr und mitbekam, dass es auch noch andere Menschen in dieser Stadt gibt. Die junge Mutter, die mit ihrer Mutter gemeinsam einkaufen geht. Die Frau Mitte vierzig, die mit einer kleinen Handtasche und der Douglastüte zur Arbeit fährt. Der Mann Mitte dreißig, der in seinem Blaumann neben mir sitzt.

Jetzt bin ich wieder hier. Zur richtigen Zeit hergezogen. Berlin im Frühjahr ist einfach der Hammer. Kaum scheint das erste Mal die Sonne mit einer Kraft, die die Fußwege erwärmt, laufen alle mit einem Lächeln durch die Straßen als gäb´s kein Morgen.
An einem der ersten Sonntagmorgende in meiner neuen WG saß ich mit einem Kumpel (Friedrichshainer Urgestein) in der Küche und erzählte ihm von meiner Hassliebe. Als ich dann aus dem Haus ging, verabschiedete er mich mit den Worten:
“Fall in love with Friedrichshain again!”

db-rad

Schon geschehen.

29. April 2007
by miss sophie
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Herr Stein wirft mit Obststeinchen (uuaaagh).

Welches Obst weckt bei dir schöne Erinnerungen und warum?
Stachelbeeren. Die schmecken nämlich frisch vom Strauch gepflückt am Besten. Und im Garten meiner Großeltern standen rechts am Zaun 2 Sträuche. Ab August war ich dort zu finden, wenn ich nicht grade die Hollywoodschaukel bevölkerte.

Welches Obst weckt bei dir schlimme Erinnerungen und warum?
Schade, dass Spinat kein Obst ist. Im letzten Jahr meines Kindergartenaufenthaltes sollte ich zur Mittagszeit noch 2 Löffel von diesem Breispinat essen. Brav und wohlerzogen, wie ich war, tat ich dies und rührte 13 Jahre keinen Spinat an. Seitdem kommt mir auch nur Blattspinat auf den Teller. Aber Obst. Nee. Keine der Obstsorten bei wikipedia holt irgendwelche unterdrückten Traumata an die Oberfläche.

Welches Obst könntest du am ehesten mit dem Wort “lustvoll” verbinden?
Mit dem Weg über die sexuelle Konnotation: Erdbeeren. Mit Schlagsahne. Lustvoll im Sinne von “Genuss pur”: Cashews, ungeröstet und ungesalzen. Eine Freude, dieses Halbrund in kleinen, mäusezähnchen-großen Bissen zu vertilgen.

Zu welchem Obst tanzt du am liebsten?
“cherry bomb” von den großartigen Ash. Bei youtube leider nur in grottiger Qualität.

Deine Lieblingskosenamen mit Obst?
Rück näher, liebstes Beerchen.

Böse Schimpfnamen mit Obst?
Du hast doch auch nur Mesokarp im Hirn, du Nuss, du.

Welches Obst wolltest du schon immer probieren, bist aber bisher nicht dazu gekommen?
Macadamia. Die Australische Tourismus-Werbe-Agentur hat mit ihren Fotos ganze Arbeit geleistet. Aber gekauft hab ich´se dennoch bislang nich. (Das Spannendste an diesem Stöckchen ist ja echt die Entdeckung, dass Nüsse zu Obst zählen…)

Das exotischste Obst ever?
Nein, keine Nuss. Essenderweise bin ich über Karambole (Sternfrucht) und diese kleine orangene runde Frucht in getröckneten Blättern (wie auch immer die heißen) nie hinaus gekommen. Wat der Bua net kennt… Die Durian hingegen scheint es in sich zu haben. Eine Frucht, die es schafft, ihr eigenes Verbotsschild zu bekommen, ist schon ziemlich geil.

Zu welchem Obst machst du dich am liebsten (zum Beispiel durch Bearbeitung dieses Stöckchens)?
Was bin ich heute wieder wasserapfelig.

Obst, Gemüse – oder gleich Obstler?
hm, na wenn schon, denn schon Pfirsichlikör.

Und damit fliegt das Steinchen Stöckchen weiter an den Logopaeden (passend zum letzten Eintrag ;-) ).

26. April 2007
by miss sophie
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Zitat des Tages

Philosophie-Seminar. Gottfried Frege und seine Gedanken zum Gedanken. Theorie: Freges Konzept verstehen. Praxis: Die lieben Studierenden wollen kritisieren wo geht. Dozentin will aber Frege vermitteln und verstanden haben wissen und sagt: “Versuchen wir erstmal, Frege zu verstehen. Hermeneutischer Großmut solange wie geht.”