25. April 2007
by miss sophie
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24. April 2007
by miss sophie
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lieb und brav
nett und höflich
höflich und nett
zuvorkommend und rücksichtsvoll
verantwortungsbewusst und pragmatisch
mitfühlend und verständnisvoll
wissend, was das richtige sei
und es tuend
.ein mitternächtlich ding.
23. April 2007
by miss sophie
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In the town
where I was born
lived a man who sailed to sea
22. April 2007
by miss sophie
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tech-nerd-holz
Flugs ist es zurückgeflogen gekommen, das Stöckchen, das ich Herrn Dobschat zuwarf. In einer anderen Gestalt, aber dennoch als Rache ;-). Die funktioniert, weil ich einfach nix spanndendes zu meinem Netzanfang sagen kann… Is mir jetzt aber auch schnuppe.
Was war Deine erste “echte” PC-Hardware?
Ein Standard-PC mit AMD Duron 850 MHz, 128 MB SD-RAM und 40GB Speicher. Gekauft 2001. Ja, genau. Ich bin ein Spätzünder. Ich kann allerdings zu meiner Entschuldigung hinzufügen, dass ich aus’m Osten komm’, meine Ma bis ’90 noch an der Schreibmaschine arbeitete (die NVA hatte nix anderes für ihre Sekretärinnen) und danach erstmal lange Zeit die Haushaltskasse etwas knapp war.
Deine erste Anwendung welche Du benutzt hast?
Dafür hab ich mir aber gleich SuSe besorgt. Version 7.3. Genutzt habe ich dann die Sachen unter KDE. Hauptsächlich Abiword, StarOffice, xmms und Konquerer zum Rippen. Der Rechner läuft übrigens heute noch. Kann mir aber jemand sagen, mit welchem Befehl ich meinen USB-stick-mp3-player dort eingebunden krieg? Is’n Trekstor i-beat organix FM. Dann würde ich gerne mal den Rechner plattmachen und vorher noch die Musik retten.
Dein estes Spiel?
Mahjongg. Ganz großes Kino für die kleine Ablenkung.
Hattest Du von Anfang an Spass an der Materie?
Jepp. Das mit dem Kapieren klappt nicht immer und es wird immer Leute geben, die mehr wissen. Aber Spaß macht da in jedem Fall.
Seit wann bist Du online, und mit welchem Anbieter?
2001. Erst Uni, dann Arbeit und Uni. Der erste quasi-eigene Anschluss lief über das Mädchen im Kleid. Seit ich rausfand, dass die Telekom jahrelang schamlos ihr Monopol ausnutzte und DSL nur in Verbindung mit einem ISDNer anbot, obwohl das natürlich auch an einem Standard-Analog-Anschluss geht (was ja mittlerweile auch angeboten wird) und Arcor da mitmachte, meide ich diese beiden Anbieter wie die Pest.
So, und jetzt will ich eure Geschichten lesen.
[update] Der Herr Dobschat bekommt natürlich den Link gesetzt. Sorry.
22. April 2007
by miss sophie
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Wer da nicht sofort gläubig wird…
Und heute abend beim Essen alle gemeinsam. (via)
22. April 2007
by miss sophie
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Es macht mir Angst.
Davon zu lesen, wie Menschen einen anderen Menschen einen anderen Menschen verlieren. Wie die Präsenz der Verstorbenen nur noch in den Erinnerungen verbleibt. Davon zu lesen, wie es sich anfühlt, mit anderen in einem Krankenhaus zu sein und den Unwägbarkeiten unserer Gene zu begegnen.
Es macht mir Angst, weil ich all dies bisher nie kennenlernte. Meine zwei Krankenhausaufenthalte waren lapidar. Ein paar Medikamente und Blutabnahmen hier, eine kleine oberflächliche Operation am Knie dort. Auch die anderen Menschen in meinem Krankenzimmer waren vergleichsweise “leichte Fälle”, Routinebehandlungen für die Ärzte.
In meiner Familie ist bislang nur mein Opa gestorben. Herzinfarkt. Ich war nicht dabei und ich fühle bis heute keinen Verlust. Zu sehr bestanden seine “Unterhaltungen” aus reinen Beleidungungen. Das einzige, das schmerzt, ist der Vorwuf meiner Oma, weil ich bei der Beerdigung nicht anwesend war.
Es macht mir Angst, dass ich bisher verschont geblieben bin. Denn ich weiß, eines Tages werde ich auch an solch einen Punkt gelangen. Einen Punkt, an dem Trauer oder Schmerz oder beides oder etwas ganz anderes meine Hilflosigkeit in erstarrten, stumpfen Schrecken münden lässt. Ich hoffe, ich werde dann sorgende Menschen an meiner Seite haben. Denn dann weiß ich, ich werde die Kraft haben, damit zu leben. Aber die Ungewissheit des “Irgendwann bin auch ich fällig”, sie macht mir Angst.
20. April 2007
by miss sophie
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Die Mutter aller Stöckchen
Ein Stöckchen, wie fein. Aber nicht einfach irgendeins. Hier geht es um das Fundament, die Grundlage, den Sinn und den Zweck, quasi die Seele des Stöckchenwerfens:
Werft die Stöckchen bitteschön weiter an Leute, die Ihr mögt und nennt sie mit Namen und verlinkt sie, denn das ist es, worauf es ankommt.
Geworfen wurde es von Frl. Paradise und ich fange es mit Dank und Freude. René, der Initiator, schrieb in Gänze Folgendes dazu:
Unter ein Stöckchen, diesem beliebten Instrument der Blogger-Sozialisation, darunter zu schreiben “bedient euch bitte”, dass ist äußerst kontraproduktiv, denn es tötet das Stöckchen und ich will mir nicht nachsagen lassen: “René, Du hast das Stöckchen getötet.” Es widerspricht dem Netz. Werft die Stöckchen bitteschön weiter an Leute, die Ihr mögt und nennt sie mit Namen und verlinkt sie, denn das ist es, worauf es ankommt. […] Warum die Dinger aber immer an fünf Leute weitergeworfen werden, weiß ich auch nicht.
In diesem Sinne: Aufgepasst Herr Grau, Frl. Schtoeffie, Frl. Uschi, Anne, korrupt und Dobschat.
ps: Ja, einige kriegen jetzt grad mehrere Stöckchen (auch so ein Phänomen nämlich, dass es möglich keine Überschneidungen beim Weiterwerfen geben sollte). Das is mir aber sowas von schnuppe. Netz und Netzwerk heißt auch Redundanz und die Wiederkehr an bereits besuchte Knotenpunkte.
20. April 2007
by miss sophie
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Friedhof 2 .0
In den USA gibt es bereits Grabsteine, in denen ein Name eingemeißelt ist, aber keine weiteren Lebensdaten, dafür aber eine Internet-Adresse, mit der man die Biographie des Verstorbenen abrufen kann.
Horst Gronemeyer: Der Philologe und sein Text in Handschrift, Buch und Datenbank. Göttingen 2002, S. 6.
Fehlt nur noch der Palm, den man am Eingang leihen kann, um sodann durch die Reihen zu schlendern und bei Interesse die entsprechende Seite sofort aufrufen zu können.
19. April 2007
by miss sophie
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Vorbildliche Kundenbetreuung
Ich sitze derzeit daheim und warte auf meine neue Matratze. Als Fenster für die Lieferung wurde 10-13 Uhr angegeben. Die Fahrer werden sich nun um ca. 30 Minuten verspäten. Hierzu erhielt ich einen Anruf aus der Zentrale. Das nenne ich Kundenbetreuung, wie sie sein soll und wie sie auch beiden Seiten Aufwand ersparen kann. Ich sitze hier nicht den ganzen Tag rum und werde immer nervöser und rufe irgendwann entnervt und wütend beim Hermes-Versand an, wo denn die Kollegen bleiben. Der Hermes-Versand wiederum geht sicher, dass ich auch 13:30 Uhr noch da bin und die Kollegen nicht umsonst herfahren.
Da könnten sich die Damen und Herren von Telekom, Arcor & Co. bzw. deren Subunternehmer mal ne Scheibe von abschneiden. Zeitfenster von 10-18 Uhr, hm. Unbenommen, technische Arbeiten sind mit wesentlich mehr Unwägbarkeiten behaftet als die Auslieferung von Möbelstücken. Doch sollten Telekommunikationsunternehmen nicht am ehesten in der Lage sein, Ihre Kunden wenigsten am gleichen Tag über den Status informiert zu halten? Die Techniker telefonieren sowieso zigmal am Tag mit ihrem Backoffice. Da sollte es für den Sachbearbeiter dort nicht allzu schwierig sein, mal kurz beim Kunden anzurufen.
17. April 2007
by miss sophie
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Ungebetene Post
Meine liebe Mitbewohnerin reckte mir soeben Ihren Arm entgegen und drückte mir einen dicken Umschlag der DPAG in die Hand. “oh” dachte ich. “Das wird doch nicht etwa die gesammelte Post der letzten Tage in einem Sammelumschlag sein.” (Ich bin ja kürzlich umgezogen und leide nun unter dem Nachsendeauftrag.) Nein, war´s natürlich nicht. Warum auch. Stattdessen: Werbung, Werbung und nochmal Werbung. Und nochmal. Und nochmal. Ah, und noch ein Zettelchen.
Diese Post ist aber auch nett und zuvorkommend. Alle Postkarten, mit denen ich ein Probeabo beauftragen, ein Reise buchen oder den neuen Otto-Katalog bestellen kann, sind bereits mit meiner neuen Adresse bedruckt. Ich muss nur noch unterschreiben und eine Briefmarke kaufen gehen. Stellt sich nur die Frage, warum bei den Probeabo-Kärtchen die alte UND die neue Adresse angegeben ist. Sollen bei Tagesspiegel, SZ & Co. die Intelligenzquotienten neu gemessen werden?
Ich hätte dann noch einen Gutschein für “Ihr Kind: Schenken Sie Ihrem Kind viel Freude mit dem tollen Nemo-Rucksack und den lustigen Büchern…” Lustig, lustig. Lotto kann ich auch gratis spielen, nachdem ich eine 01805-Nummer angerufen habe.
Und wer eine MicroMoney-Karte der DTAG mit € 5,- drauf haben möchte: kostenlos abzugeben.
Heilige Scheiße.