die katrin

my photography & other stuff

11. April 2007
by miss sophie
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Abendbrot auf der re-publica

Nach 6 1/2 Stunden Wissen, Mythos, Leben, Anonymität und Etikette war es Zeit, dem PMS-Syndrom in Gestalt einer Heißhungerattacke dem Gaumen und dem Magen einen kleinen Gefallen zu tun und den beiden mit einem kleinen Hühnchen neben Salat und Soße im Brot Beschäftigung zu verschaffen.
Wie es sich für eine Blogger-Konferenz gehört, erstand ich in aller Eile diese Kalorienbombe, eilte zurück in die Kalkscheune, eilte, den Björn zu finden, um ihm sein MacBook zu entreißen und sofort ins Netz zu gehen und ganz dolle nerdy 2.0 zu sein. …

So hätte es sein können. Ich bleibe ein bisschen 0.0, wie ich immer ein bisschen Kind bleiben möchte. Ich habe mich in die Sonne gesetzt und in meinem Buch gelesen :-).

11. April 2007
by miss sophie
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Das echte Leben

Gerade wurden im Anschluss an den Mythen-Vortrag noch einige Fragen gestellt. Es ging u.a. um die Frage, in welcher Gestalt sich soziale Netzwerke innerhalb der Blogosphäre zeigen. Einer der Teilnehmer fragte dann nach den Unterschieden zum “echten Leben”. … … …
Bei dieser Abgrenzung der Blogosphäre vs. real-life scheint es sich ebenfalls um einen Mythos zu handeln. Ich habe dabei immer die Konnotation eines Paralleluniversums, das unabhängig und außerhalb unserer sog. Realität existiert.
Ohne originell damit zu sein: ich fühl mich grade ganz real beim Tippen dieser Worte. Die Menschen, die hinter den digitalen Texten stehen. Die Auseinandersetzung mit politischen, sozialen, kulturellen und persönlichen Themen hat als Impuls immer, oder fast immer, Ereignisse, die außerhalb der Blogosphäre geschehen.
Die Blogosphäre ist keine unechte, parallele Welt. Blogs als einfach zu handhabende technische Lösung bieten nur eine weitere Möglichkeit, seine Interessen und Gedanken mit anderen Menschen zu teilen.

11. April 2007
by miss sophie
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authentisch

ist auch so ein Wort, das verboten werden sollte.

(Ich werde mal Strichliste führen, wie oft die Worte “authentisch” und “echtes Leben” (in Abgrenzung zum Bloggerleben) fallen)

11. April 2007
by miss sophie
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Sex, Gewalt und Wissen

Grade läuft hier auf der re-publica ein Vortrag von einem HU-Wissenschaftler über das Thema kollektives Wissen. Dazu musste der HU-Wissenschaftler das Kollektiv erstmal als triebgesteuertes, nämlich von Sex und Gewalt gesteuertes Völkchen beschreiben. Sicher nicht ohne Ironie, oder so. Aber was das mit kollektivem Wissen zu tun. Frag ich mich dann schon. Wenn ich dageblieben wär, hätt ich das vielleicht auch rausgefunden. Aber hey, das´s mir jetzt auch egal.
Schön war allerdings der Satz: Das Kollektiv weiß mehr als die Summe des Wissens der Einzelnen. Da muss ich gleich wieder an die Macht der Sprache denken. Aber dazu ein ander mal was.

Bis später.
Jetzt kommen nämlich gleich die Mythen der Blogosphäre…

9. April 2007
by miss sophie
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idon’tcareaslongasmycoffeemakerworks

I am…

What’s Your Coffee Personality?


Black Coffee
You are Black Coffee, low maintenance and dependable. Pretty down to earth, you don’t put much stock in trends and fashion, prefering to stick with what is comfortable. You have your angsty moments, and sometimes your economical spending habits can be extreme. (Really, does your entire wardrobe have to be Salvation Army?) And you’re probably addicted to caffeine. Might want to watch that.

Take The Quiz Now! Quizzes by myYearbook.com

Dass das Internet aber auch immer Recht haben muss.

8. April 2007
by miss sophie
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Allein mit seinen Gedanken

Allein mit seinen Gedanken. Die Wohnung ist leer. Die beiden anderen sind 1 Zugstunde entfernt bei ihrer Familie. 4 Tage liegen vor mir, an denen ich rein theoretisch nicht das Haus verlassen müsste. An 2 davon gehört mir diese Wohnung ganz allein. Ich wollte sie damit füllen, die Wohnung für mich zu erobern, sie mit zu meiner Wohnung zu machen. Bis ich merkte, das brauche ich gar nicht mehr. Das habe ich in den vergangenen 6 Monaten schon gemacht. Es braucht nicht mehr 1 Jahr zusammenwohnen, bis ich von der Mitbewohnerin, die in dem Zimmer rechts wohnt, zur Mitbewohnerin, die in dieser Wohnung lebt, werde. Mir wird klar, ich bin gewachsen.
4 Tage, die mit 4 Vorhaben gefüllt sind. Alles nichts großartiges. Würde ich mich jeden Tag hinsetzen, wären sie morgen abend erledigt. Doch das 5. Vorhaben fehlt: entspannen. Der letzte Urlaub war vergangengen Oktober. 1 Woche Hiddensee. Davor letzten Februar. 1 Woche Darß. Davor… ich weiß schon gar nicht mehr. Es gibt Dinge, die mich bedrücken. Dinge, die hier nicht ihren Ort haben, ausgesprochen zu werden. Dinge, deren Worte schon wieder viel zu lange nicht von mir laut geformt wurden. Der Kampf, solche Worte auszusprechen wird so lange dauern, wie ich Atem in diese Welt hauche. Vorher wird er nicht aufhören.
Ich schaue auf Wände, die mit jedem Blick eine Delle, ein altes Bohrloch, einen gespachtelten Flecken zeigen. Sie sind mir sympathisch. Nicht zuletzt, weil ein Großteil davon von mir verursacht ist. Im Innern dieser Wände steckt der Teufel. Ein gefallener Engel, der mich mit Kieselsteinen und Bauschutt daran hindert, alle Regale an die Wand zu bringen. Der mich davor bewahrt, hier keine Luft mehr zum Atmen zu haben, weil alle Wände mit Regalen zugepflastert sind.
Ich zünde mir ein Zigarette an, hänge ein paar Bilder von Edward Hopper auf und starte meinen PC. Die Geschichte eines Mannes, der eine zweite Chance in seinem Leben bekommt, liegt neben mir und wartet geduldig. Die Musik tröstet mein geschundenes Herz. Let´s dance to the bit of the drum.

5. April 2007
by miss sophie
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wer ist eigentlich dieser elektrosmog

ich sitze derzeit in einem raum, in dem geschätzte 6 pcs, 1 telefonanlage, 1 lüftung für den serverraum, 4 drucker, 1 scanner, 2 lampen, 2 paar lautsprecher, 1 subwoover, 1 modem und diverser anderer technischer kleinkram ihren strom aus dem netz ziehen. damit nicht genug, machen diese kleinen und große gerätschaften dabei auch noch leise geräusche, die in ihrer gesamtheit ein dezent nerviges summ-konzert veranstalten. nach ein paar stunden in diesem raum überfällt mich in schöner regelmäßigkeit müde und schwere. ein kaffee nach dem anderen wird der kaffeemaschine entlockt, saft getrunken, ein apfel verspeist. doch nichts hilft. und so langsam wird mir bewusst, dass dieser elektrosmog auch an mir nicht spurlos vorüber geht.
das ist dann jetzt einer der momente, an denen klar wird, dass der eigene körper nicht alles mitmacht. die zeiten sind vorbei.

2. April 2007
by miss sophie
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Das Gesetz von der Ökonomie der Sprache und seine Ausläufer

Es bestätigt sich imer wieder. Die Junggrammatiker haben damals, in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, für das Funktionieren von Sprache und Sprachwandel die Regel formuliert, Sprache verändere sich unter dem Primat, effizienter zu weden. Damit lässt sich bspw. erklären, warum bei der Aussprache von Verben mit “-en”-Endung das “e” nur noch schwach bis gar nicht artikuliert wird, obwohl unser Sprachwerktzeug die klare Aussprache eines “en” ermöglicht: wir sagen eher “schreibn” als “schreiben”.
Selbige Funktionsweise der Kommunikation führt auch dazu, dass Fachbegriffe oder Eigennamen zu Verbformen abgeleitet werden und somit eine kürzere Satzstruktur erlauben: “Google” und sein Derivat “googeln” sind das wohl derzeit bekannteste Beispiel dieser Art.
Soeben lernte ich ein neues Wort kennen – und musste fast weinen. Es gibt ja seit einige Zeit die Möglichkeit, über das Internet und seine Datenleitungen zu telefonieren. Das Ganze nennt sich Voice-over-IP, kurz VoIP. Die Telekommunikationswelt nennt diese Tätigkeit nun VoIPen…
Ob die dabei an Langlaufloipen und die Analogie zu Datenleitungen gedacht haben?!?

1. April 2007
by miss sophie
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Huch, ich bin Italo-Belgier

Der Herr Grau ist Ire, der cosmocroc ist Belgier. Ich bin spinne den Faden weiter gen Süden:

Belgian

88%

Italian

88%

Danish

75%

British

75%

Swiss

63%

Irish

50%

German

50%

French

50%

Russian

50%

Dutch

50%

Spanish

38%

Polish

38%

Turkish

13%

Molvanian

0%

Which European nationality should you have
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Hätte ich Hooligans toll finden müssen, um ein bisschen britischer zu sein?