26. January 2007
by miss sophie
4 Comments
here are the results:
– Wäre ich ein Mann, würde ich mit 38 Jahren eine Glatze bekommen oder größtenteils meine Haare verloren haben… (was hat das jetzt mit Denken zu tun? Egal, via)
– Dinge zu lernen, von denen keiner sagen kann, wie die Erkenntnisse fruchtbar gemacht werden können, kann manchmal richtig scheiße sein. Gemeint ist die Ansammlung von Wissen bzw. illustre Erklärungsansätze rund um die Dinge, die den Menschen und sein Leben so betreffen. Gerade aktuell am Beispiel von “Das Lesen von Wörtern und Sätzen” überfällt mich die große Sinnfrage: Wozu das alles? Der Mensch ist neugierig. Das ist auch gut so! Forschen um des Wissens willen ist einer der wichtigsten Motoren unserer Gesellschaftsformation. Und schließlich kann kein Mensch im Vorhinein sagen, wozu all die gesammelte Erkenntnis nicht irgendwann einmal nützlich sein könnte.
Aber wenn es darum geht, ein Forschungsgebiet via Referat für das geneigte Seminarpublikum aufzubereiten, dann kann das Stellen der Sinnfrage sehr, sehr hinderlich sein. (Hat zufällig jemand ´ne Idee, wozu das Wissen um die kognitiven Abläufe beim Lesen und Verstehen nutzbar gemacht werden könnte. Inwiefern spielt es eine Rolle, dass wir einen Satz bzw. Satzteile zunächst in einen syntaktischen Rahmen einordnen und dann die semantische Information hinzuaddieren. Und was sagt mir die alternative Erklärung, nach der diese Prozesse parallel stattfinden. Die Forschungsliteratur konnte mir dazu bisher auch keine wirklich passenden Antwort liefern, bis auf die Nutzung der Ergebnisse in anderen Disziplinen wie bspw. der Psychologie. Das nun aber ist bei einem Thema der Psycholinguistik irgendwie weniger überraschend.)
– Geduld ist das Motto dieses Winters. Mut und Geduld.
– Die Macht des “Pass dich an, dann wirst du ein zufriedenes Leben führen” kämpft weiterhin standhaft und unermüdlich gegen “Halt den Kopf über Wasser und werde glücklich dabei”. Irgendwo dazwischen wird´s wohl enden.
– Entgegen anderslautender Gerüchte ist die Fröhlichkeit anderer Menschen keineswegs immer ansteckend. Gleich gar nicht, wenn es sich bei den anderen Menschen um Betriebsausflügler handelt, die an einem Freitag nicht im Büro sitzen.
– Selber in einem Topf der Gerüchteküche zu schmoren macht irgendwie nervös. Die wissenden Blicke anderer zu ertragen, macht das alles nicht besser. Zum Glück handelt es sich hierbei um einen wohlwollenden Tratschinhalt.