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	<title>die katrin &#187; beobachtungen</title>
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	<description>my photography &#38; other stuff</description>
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		<title>&#8220;and then you go back to your real life, eh?&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2015 12:27:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[katrin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[beobachtungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ich diesen Satz hasse! &#8220;Real life&#8221;. Schon im Zusammenhang mit der digitalen Welt finde ich die Unterscheidung zwischen real life und digital life total bescheuert. Als ob jeder Mensch plötzlich jemand komplett anders wird und sämtliche Verbindungen zur scharf &#8230; <a href="https://die-katrin.eu/2015/01/27/and-then-you-go-back-to-your-real-life-eh/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich diesen Satz hasse! </p>
<p>&#8220;Real life&#8221;. Schon im Zusammenhang mit der digitalen Welt finde ich die Unterscheidung zwischen real life und digital life total bescheuert. Als ob jeder Mensch plötzlich jemand komplett anders wird und sämtliche Verbindungen zur scharf abgegrenzten nicht-digitalen, virtuellen Welt plötzlich gekappt würden. Als ob nicht hinter jedem Tweet, hinter jedem Profil, hinter jedem Photo, hinter jeder Unterhaltung Menschen sitzen würden. Als ob die Interaktionen im Netz nichts wert wären. Oder zumindest nicht den gleichen, &#8220;echten&#8221; Wert hätten. </p>
<p>Den obigen Satz aber hörte ich die ersten Male, als meine Zeit in Neuseeland sich langsam dem Ende näherte und ich davon erzählte, dass ich nun bald wieder nach Berlin zurückkehren werde. Geäußert von Menschen (sowohl in Neuseeland als auch hier in Berlin), die zu diesem Zeitpunkt nicht auf Reisen waren. Geäußert aber auch von Menschen, die gerade auf Reisen waren. </p>
<p>And again: Als ob die Zeit des Reisens nichts Wahres wäre. Als ob die Begegnungen mit den anderen Menschen dort nicht einen krassen Eindruck auf mich gemacht hätten. Als ob diese Lebenszeit nichts wert wäre. Oder zumindest nicht den gleichen, &#8220;echten&#8221; Wert hätte. </p>
<p>Klar. Auf Reisen zu sein, ist etwas Besonderes. Weil nur die wenigsten Menschen auf diesem Planeten die Möglichkeit haben, überhaupt, geschweige denn für längere Zeit an einem anderen Ort zu leben und zu sein. Weil der Default der ist, an einem Ort fest zu leben, zu arbeiten und es sich in den Mühlen des Geldverdienens und des Alltags gemütlich zu machen. Und nebenbei dem Zynismus dieser Welt zu erliegen. </p>
<p>Und damit bin ich genau beim Punkt. Freunde, Obdach, Geld brauche ich überall auf dieser Welt. Von manchem mehr, von manchem weniger. Je nachdem, wie jede*r von uns so drauf ist. Ich kann mich unterwegs einsam fühlen. Ich kann in der Gegend, in der ich hauptsächlich lebe, viele wunderschöne Ecken entdecken. Aber egal wo, es ist alles real life. Weil es verfickt nochmal alles real ist. Weil ich es erlebe. Und wenn auch in Zukunft alles gut geht: Weil ich das Reisen zu einem Teil meines Alltags mache. </p>
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		<title>&#8220;Das kleine Haus im Wald&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jan 2014 00:11:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[katrin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaftliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallelujah! Dieses Video macht mich grade ein bisschen sprachlos. Diese Sprachlosigkeit, wenn man inmitten von Geschichte steht. Im Süden Berlins steht ein Einfamilienhaus seit über 20 Jahren leer. Eine Gruppe Jugendliche des JC Finkenwalde hat sich nun aufgemacht und der &#8230; <a href="https://die-katrin.eu/2014/01/08/das-kleine-haus-im-wald/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hallelujah! Dieses Video macht mich grade ein bisschen sprachlos. Diese Sprachlosigkeit, wenn man inmitten von Geschichte steht. </p>
<p>Im Süden Berlins steht ein Einfamilienhaus seit über 20 Jahren leer. Eine <a href="http://www.job-ev.de/jc-fiwa/?p=63">Gruppe Jugendliche des JC Finkenwalde</a> hat sich nun aufgemacht und der Geschichte dieses Hauses nachgespürt. Im Kern steht die vorige Bewohnerin, während die Kamera den noch vorhandenen Spuren ihres vergangenen Lebens nachspürt. Einige Plätze im Haus sehen ziemlich verwüstet aus, eher klassisch abandoned place, der nicht mehr ganz so alleingelassen scheint. Einige Stellen sehen aus, als wäre dieses Haus Hals über Kopf verlassen worden und seitdem nie wieder berührt. </p>
<p>Props ans <a href="http://www.kraftfuttermischwerk.de/blogg/seit-ueber-20-jahren-verlassen-das-kleine-haus-im-wald-ein-jugendfilmprojekt/">Kraftfuttermischwerk</a>. Und <a href="http://www.job-ev.de/jc-fiwa/?p=63">auf der Projektseite</a> gibt es noch weitere Infos und Bilder. </p>
<p><iframe src="//player.vimeo.com/video/80671958" width="500" height="281" frameborder="0" webkitallowfullscreen mozallowfullscreen allowfullscreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/80671958">Direkt bei vimeo</a></p>
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		<title>&#8220;Was ist eigentlich dein Problem mit diesem Selbstmitleid?&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Nov 2013 10:30:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[katrin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[beobachtungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, ich hab&#8217;s aufm Kieker. Ich kann&#8217;s an mir selbst nicht ausstehen und dementsprechend auch bei anderen nicht. Da fragte mich eine Freundin folgerichtig: &#8220;Was ist eigentlich dein Problem mit diesem Selbstmitleid?&#8221; Unausgesprochen bzw. mitinterpretiert schwang bei mir ein &#8220;is &#8230; <a href="https://die-katrin.eu/2013/11/07/was-ist-eigentlich-dein-problem-mit-diesem-selbstmitleid/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich hab&#8217;s aufm Kieker. Ich kann&#8217;s an mir selbst nicht ausstehen und dementsprechend auch bei anderen nicht. Da fragte mich eine Freundin folgerichtig: &#8220;Was ist eigentlich dein Problem mit diesem Selbstmitleid?&#8221; Unausgesprochen bzw. mitinterpretiert schwang bei mir ein &#8220;is ein menschliches Gefühl, das ist manchmal da und zu irgendwas ist sowas immer gut&#8221; mit. Ja, definitiv. Schwarz/weiß hilft nicht. Nie. </p>
<p>In dem Moment wusste ich keine Antwort. Im Nachhinein bot jedoch ein anderer Satz aus diesem Abend die Antwort. &#8220;Mitleid ist keine gute Basis für eine Beziehung.&#8221; Und genauso ist Selbstmitleid keine gute Basis für die Beziehung zu und mit sich selbst.<br />
Schwarz/weiß hilft nicht. Nie. Für mich ist Selbstmitleid einer dieser Grautöne, gewoben in den grauen Schleier, der den Regenbogen verdeckt. </p>
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		<title>Dinge, die sich ändern, seit ich älter werde.</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Mar 2013 01:21:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[katrin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[beobachtungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange Zeit sah ich mich selbst als einen Menschen, der zu anderen aufblickt. Ich bewunderte, was andere Menschen machen und wie sie sind. Ich selbst hatte immer das latente Grundgefühl, dass ich nicht viel zu bieten hatte. Dann kam eine &#8230; <a href="https://die-katrin.eu/2013/03/17/dinge-die-sich-andern-seit-ich-alter-werde/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Lange Zeit sah ich mich selbst als einen Menschen, der zu anderen aufblickt. Ich bewunderte, was andere Menschen machen und wie sie sind. Ich selbst hatte immer das latente Grundgefühl, dass ich nicht viel zu bieten hatte. Dann kam eine Zeit, in der ich mich selbst als einen Menschen sah, der bestimmte Sachen an anderen Menschen bewundert und ansonsten war (und bin) ich recht zufrieden mit dem, wie ich mich selbst sehe. Und jetzt passiert es mir immer häufiger, dass Menschen um mich herum sind, die nachfragen, wenn ich von irgendwas erzähle, die mehr wissen wollen. Wenig Wunder, wenn ich hier in so vielen Momenten die Älteste in der Runde bin. Plötzlich stehen Menschen vor mir und sagen: wow, das is so cool, das will ich auch machen! Und ich muss gestehen, dass mir das an ein bis drei Abenden auch schon zu Kopf gestiegen ist. Abende, an denen ich plötzlich die Alterskarte gezogen habe, um in Diskussionen ein vermeintliches Argument anzubringen. &#8220;Jaja, werd du erst mal n bisschen älter…&#8221; Arrogante Kackscheiße ist das, und kein Fliegenschiss mehr. </p>
<p>Die Erfahrungen des eigenen Lebens, der eigenen Vergangenheit und Diskussionen einzubringen: Ja. Immer. Das kann nur bereichernd sein. Sich damit über andere Menschen und deren Ansichten stellen: Excuse me, who are you again? Viel zu oft treffe ich Menschen (unter anderen mich selbst), die ihre Neugier auf das Leben und die Welt gegen Zynismus eintauschen. Und _das_ kann ganz schnell zu arroganter Kackscheiße werden. In meiner Erfahrung ;). </p>
<p>Passend muss noch ein Spruch, den meine liebe Freundin A. vor einiger Zeit bei Facebook aus der Poesiealbumskiste rausgemottet und entstaubt hat: Alle haben immer gesagt, dass geht nicht. Also hat es keiner gemacht. Dann kam einer, der wusste das nicht. Und hat es einfach gemacht. </p>
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		<title>Der Grimm des anderen.</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Feb 2013 06:14:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[katrin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[new zealand]]></category>

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		<description><![CDATA[Er hat jetzt sein eigenes Zimmer bekommen. Ich kannte ihn bereits aus Dunedin. Ein Freund von mir hat dort mit ihm einen Monat im gleichen Hostel gewohnt, zeitweise auch in einem Zimmer. Ich schätze ihn auf Ende dreißig, groß und &#8230; <a href="https://die-katrin.eu/2013/02/03/der-grimm-des-anderen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Er hat jetzt sein eigenes Zimmer bekommen. Ich kannte ihn bereits aus Dunedin. Ein Freund von mir hat dort mit ihm einen Monat im gleichen Hostel gewohnt, zeitweise auch in einem Zimmer. Ich schätze ihn auf Ende dreißig, groß und schlaksig, seine Gedanken eher weiter weg vom kulturellen Mainstream. Er bezeichnet seine Zeit vor Neuseeland als spirituelle Phase, fünf Jahre hat sie angehalten. Es könnte spannend sein, mit ihm zu sprechen, seine Sicht auf die Welt zu hören. Aber etwas hält mich davon ab. Da ist immer etwas grimmiges in seinen Augen, beobachtend, beurteilend, verurteilend. Wenn er mit Leuten spricht, spricht er nicht mit ihnen, sondern zu ihnen, Monologe werden es, sie ermüden das Gegenüber. Immer Contra, immer die eigene Sicht in die Länge ziehen. Alle Gespräche, die ich mit angehört habe und die wenigen, die ich selbst mit ihm geführt habe, enden mit dem Schweigen des Gegenübers. Ich bezweifle, dass er ahnt, warum. Die Jugendlichen auf dem Höhepunkt ihrer hormonellen Getriebenheit nerven ihn. Dennoch bleibt er. Sich einen anderen Ort zu suchen, das kommt ihm nicht in den Sinn. Warum sollte er, er hat genauso ein Recht hier zu sein wie alle anderen auch. Dagegen ist wenig zu sagen. Und doch, am Ende ist er derjenige, der genervt und alleine vor seinem Rechner sitzt. Zu viel Selbstgerechtigkeit treibt andere hinfort. Gestern abend ist das Grimmige nach außen getreten. Mehrmals hat er versucht zu provozieren, hat sich in Gespräche eingemischt, Leute beleidigt, &#8220;wanna fight? you can have it, right now!&#8221; Selbst abends im Zimmer gegenüber dem Zimmerkollegen. Keiner hat sich drauf eingelassen. Aber am nächsten Morgen gingen die Geschichten rum. Da der Zimmerkollege als Konsequenz nach einem anderen Raum fragte, haben auch die Hostelleute davon Wind bekommen. Sie haben ihn nicht rausgeschmissen, obwohl sie anscheinend darüber nachdachten. Passiert ist ja nichts. Und wegen einmal? Aber sie wollen auch nicht das Risiko eingehen, dass sich jemand nochmal in seinem Zimmer, in dem Raum wo man schläft und wo alle Sachen sind, bedroht fühlt. </p>
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		<title>Früher habe ich viel gelesen.</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Oct 2012 23:34:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[katrin]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[icke so]]></category>

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		<description><![CDATA[Stundenlang, ja tagelang konnte ich mich zwischen zwei Buchdeckeln vergraben und in die Welten eintauchen, die dort beschrieben waren. Stück für Stück die Landschaften mit Leben erfüllen. Ereignis um Ereignis mit den Figuren leiden, lachen und mitfiebern. Unmengen an Büchern &#8230; <a href="https://die-katrin.eu/2012/10/12/fruher-habe-ich-viel-gelesen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Stundenlang, ja tagelang konnte ich mich zwischen zwei Buchdeckeln vergraben und in die Welten eintauchen, die dort beschrieben waren. Stück für Stück die Landschaften mit Leben erfüllen. Ereignis um Ereignis mit den Figuren leiden, lachen und mitfiebern. Unmengen an Büchern habe ich aus den Bibliotheken meiner Kindheit und Jugend nach Hause geschleppt. Ich weiß noch, damals in der 3. oder 4. Klasse, hatte ich alle Bücher in unserer Schulbibliothek bereits gelesen und ich griff zu den Eisenbahnmagazinen. Schlicht, um irgendwas zu lesen zu haben. </p>
<p>Irgendwann nachdem die Schulzeit ging und bevor das Internet kam, hörte es auf. Es auf das Studium zu schieben, erscheint mir zu einfach. Es gab immer wieder diese Momente, in denen ich ein Buch zur Hand nahm und die Welt um mich herum vergaß, bis das letzte Wort als Puzzlestück eines fiktionalen Lebens seinen Platz einnahm. Nick Hornby und Armistead Maupin können ein Lied davon singen. Auch die Unmengen an gekauften und gelesenen Büchern (jaja, das eine bedingt nicht zwangsläufig das andere, viele von euch wissen das) aus den vergangenen zehn Jahren sind ebenfalls Beweis einer nie gestillten Sehnsucht. </p>
<p>Aber irgendetwas ist anders. Heute stand ich in der Biblithek und beobachtete eine Renterin, wie sie vier, fünf Romane und ein 1000-Teile-Puzzle für die nächsten zwei Wochen mit nach Hause nahm. Ich dachte an die Bücher, die ich in den vergangenen Wochen in der Hand hatte. Ein sehr guter Krimi war dabei. Charaktere mit Substanz. Mehrere Stränge und gute Twists. Mein Herz schlug schneller je weiter sich die Erzählung dem Ende neigte. Früher hätte ich für die rund 250 Seiten zwei Abende gebraucht. Dieses Mal war es gut eine Woche. </p>
<p>Es ist die Aufmerksamkeitsspanne, die kürzer geworden ist. Selbst, wenn niemand um mich ist. Selbst, wenn es keine Todos und keine Deadlines gibt. Selbst, wenn alles um mich herum ruhig ist. Es geht nicht mehr. Lesen ist etwas geworden, das zwischendurch oder abends vor dem einschlafen passiert. Ich hoffe, das wird sich irgendwann wieder ändern. </p>
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		<title>I&#8217;m not a tourist, I live here.</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Oct 2012 05:33:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[katrin]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[visuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Buenos Aires hat die gleichen Freuden wie Berlin.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://destinoargentina.files.wordpress.com/2009/01/im_not_a_tourist_i_live_here_san_telmo_buenos_aires.jpg"><img alt="Stencil in San Telmo, Buenos Aires" src="http://destinoargentina.files.wordpress.com/2009/01/im_not_a_tourist_i_live_here_san_telmo_buenos_aires.jpg" title="I&#039;m not a tourist I live here" class="alignnone" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Buenos Aires hat die gleichen Freuden wie Berlin. </p>
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		<title>The Hostel Universe.</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Sep 2012 02:04:16 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[new zealand]]></category>

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		<description><![CDATA[Das mit den Hostels ist ja auch so eine Sache. Wenn man Glück hat, ist es eine große WG. Das ist total großartig. Man kriegt nur nichts vom Rest der Welt mit. Deswegen habe ich am Anfang auch erstmal ein &#8230; <a href="https://die-katrin.eu/2012/09/29/the-hostel-universe/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das mit den Hostels ist ja auch so eine Sache. Wenn man Glück hat, ist es eine große WG. Das ist total großartig. Man kriegt nur nichts vom Rest der Welt mit. Deswegen habe ich am Anfang auch erstmal ein bisschen Leben in neuseeländischen Haushalten gebraucht, um ein wenig das Gefühl zu bekommen, hier in diesem Land angekommen zu sein. Es ist eine komische Sache mit diesen Hostels. </p>
<p>Seit ich in Blenheim bin, lebe ich wieder im Hostel. Und &#8220;leben im Hostel&#8221; könnt ihr ruhig wörtlich nehmen. Wenn wir am Wochenende mal für 2 Stunden in die Dorfdisse gehen oder in der Freizeit mal im Schwimmbad abtauchen, dann ist wie ein Ausflug an die Ostsee. Hier findet alles statt. Jeder Abend, jede Party, jedes Kochduell, sonnenbaden, entspannen, traurige Herzen trösten, Lachflashs haben, vögeln, lästern, &#8220;the voice&#8221; gucken, FIFA am Laptop zocken, nach Hause telefonieren, die letzten Meme nachsingen. Wochentage haben nur deshalb eine Bedeutung, weil zumindest einige dann nicht arbeiten gehen. Das Leben im Hosteluniversum ist selbstgenügsam. Da blebit man dann auch schonmal ein paar Tage länger als nötig. </p>
<p>Das erste Mal ist mir das so richtig krass in Rishikesh aufgefallen. Wir waren für ein Wochenende dort und sind bei der Erkundungstour durch die Stadt im Café Buddha hängengeblieben. Es war ca. 11 Uhr und es sollte eine kurze Pause sein. Gegangen sind wir so gegen 18 Uhr. Viele der Backpacker kannten sich dort. Bekanntschaften, mal mehr, mal weniger intensiv. Damals habe ich noch staunend und verwirrt und verwundert auf diese Runden geschaut. Ich bin ja vorher nie groß rausgekommen und kannte das Hostelleben dementsprechend nur von längeren Wochenenden. Ich konnte es nicht verstehen. Woher auch.</p>
<p>Wenn man Glück hat, ist es eine große WG. Backpackerleben &#8211; ein Leben im Schnelldurchlauf. Neue Menschen kennenlernen. Liebgewonnene Menschen verabschieden. Job finden, arbeiten, kündigen und weiterziehen. Ankommen, Touren machen, die Berge hoch und runter klettern. Nächster Ort, neue Menschen kennenlernen. Bald darauf wieder Abschied nehmen. Die Zeit dazwischen, sie bietet Halt in einem Leben, das sich noch schneller verändert als ein Hipster Szenebezirk sagen kann. </p>
<p>Gorgeous, isn&#8217;t it? It is!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Und dann steht der Tagebau vor deiner Tür.</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 12:27:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[katrin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaftliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Symbolbild Neulich war ich in der Lausitz. Gleich neben dem weißen Fleck auf der Landkarte. Es ist die Gegend, in der Vattenfall Braunkohle abbaut. Unermüdlich schieben sich die Bagger Meter für Meter vorwärts durch die Landschaft. Den ganzen Tag. Die &#8230; <a href="https://die-katrin.eu/2012/02/22/und-dann-steht-der-tagebau-vor-deiner-tur/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://u1.ipernity.com/21/64/44/12236444.9ba44d0a.jpg"><img title="Ein Dorf in der Lausitz" alt="Ein Dorf in der Lausitz" src="http://u1.ipernity.com/21/64/44/12236444.9ba44d0a.jpg" height="372" width="600" /></a><br />
<span style="font-size:0.8em">Symbolbild</span></p>
<p>Neulich war ich in der Lausitz. Gleich neben dem weißen Fleck auf der Landkarte. Es ist die Gegend, in der Vattenfall Braunkohle abbaut. Unermüdlich schieben sich die Bagger Meter für Meter vorwärts durch die Landschaft. Den ganzen Tag. Die ganze Nacht. Kilometerweit ist der Krach zu hören. Den ganzen Tag. Die ganze Nacht. Sie graben sich durch den Boden, um unseren Energiehunger zu stillen. Sie graben sich durch den Boden und ernähren eine ganze Region. Die Menschen kennen das, haben aus den Nachbarorten davon gehört. Der halbe Ort, so scheint es, arbeitet selbst bei Vattenfall. An diesem Wochenende haben sie nun erfahren, dass der Tagebau demnächst auch vor ihrer Haustür vorbeiwandern wird. </p>
<p>Die Menschen, die ich an diesem Wochenende kennengelernt habe, werden wohl halbwegs Glück haben. Ihre Häuser können stehen bleiben. Die Wälder aber, die Jagdgebiete, die Ackerländer, sie werden verschwinden. Schon jetzt sieht man nachts die Abbaugebiete weit über den Wäldern schimmern, hell erleuchtetet wie ein Fußballfeld am Abend.  Bald werden auch die Geräusche näher kommen und ein paar Jahre bleiben. Was danach kommt, ist momentan Spekulation. Noch steht nichts fest. Sie alle hoffen, dass die Gebiete renaturiert werden. Weitere 10-15 Jahre, bis die Seen geflutet sind, noch mehr Jahre bis die Bäume wieder gewachsen sind. Tourismus ist das, was dann noch bleibt. </p>
<p>Die Menschen, die ich an diesem Wochenende kennengelernt habe, haben auf eine ganz bestimmte Art auf diese Meldung reagiert. Es gab keine Aufregung. Wut über den bald verlorenen Wald, ja, und auch Sorgen. Denn noch weiß keiner, wie nah der Tagebau wirklich an den Ort herankommt. Momentan ist von 500 Meter die Rede. Aber zu lange wird dort schon Braunkohle abgebaut. Zu viele Menschen kennt man, die ihre Häuser räumen mussten, und für die das Leben wonaders weiterging. Zu viele aus der eigenen Familie arbeiten selbst beim Tagebau. Es ist Alltag in dieser Gegend. </p>
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		<title>Instapapertombola: &#8220;I Get Up And Everything Is Changed&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 07:03:06 +0000</pubDate>
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				<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Natürlich ist keiner der Bessere hier, aber die Einreihung zu sehen, das macht mich fertig. Dass genau das, was da ist, ausreicht. Gerade du, sage ich, er lächelt und schlägt die Beine übereinander, gerade du. Vielleicht sind es ja auch nur die Floskeln, die mich wie schnelle, harte Jabs treffen, vielleicht ist es jede neue Eigenschaft für sich. Ich biete ihm eine Zigarette an, nein danke.</p></blockquote>
<p>André Herrmann über den <a href="http://www.andreherrmann.de/i-get-up-and-everything-is-changed/">Moment des Wiedersehens</a> nach vielen Jahren. Eine Brückentagsgeschichte. </p>
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